Aufklärung Thailand-Anschläge: Kooperation mit Malaysia

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Kontrollen am Bahnhof von Bangkok: Bei Anschlägen waren vier Menschen getötet worden. Foto: Narong Sangnak

Bangkok (dpa) - Bei der Aufklärung einer Anschlagsserie in mehreren Urlaubsorten in Thailand wollen die Behörden des Landes mit ihren Kollegen in Malaysia kooperieren. Das sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thailands, Prawit Wongsuwan.

Grund dafür sei, dass ein Mobiltelefon und eine SIM-Karte, die für die Angriffe genutzt wurden, in Malaysia gekauft worden seien.

Am Donnerstag und Freitag waren in fünf Städten im Süden des Landes mindestens zehn Sprengsätze explodiert. Die Täter hatten vor allem Urlauberorte im Visier. Vier Menschen starben, 35 wurden verletzt. Unter den verletzen Touristen waren auch vier Deutsche. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um Thailänder.

Trotz der Zusammenarbeit mit Malaysia gehe man davon aus, dass der Angriff eine interne Angelegenheit sei, betonte Wongsuwan. Die Ermittler hätten bereits eine klare Vorstellung davon, wer der Kopf der Bombenleger sein könnte, sagte der stellvertretende Polizeichef Pongsapat Pongcharoen am Sonntag. Zuvor hatte die Polizei gesagt, dass am ehesten Gegner der von der Militärregierung unterstützten und vergangene Woche in einem Referendum beschlossenen neuen Verfassung des Landes hinter den Anschlägen stecken könnten. Eine Verbindung zur Separatistenbewegung im Süden des Landes schließen die Behörden weiterhin aus.

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