Tot im Tourbus

"Stone Temple Pilots"-Frontmann Scott Weiland gestorben

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Die Musikwelt trauert um Scott Weiland.

Bloomington - Immer wieder hatte er mit Drogenproblemen zu kämpfen. Jetzt wurde der frühere Frontmann der Bands Stone Temple Pilots und Velvet Revolver, Scott Weiland, tot in seinem Tourbus gefunden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten vom Freitag starb der 48-Jährige im US-Bundesstaat Minnesota während einer Tour mit seiner Band The Wildabouts. Manager Tom Vitorino bestätigte dem Sender CNN Weilands Tod, ohne Einzelheiten zu nennen. Sein Tod wurde am Freitag auf der Facebook-Seite des Musikers mitgeteilt. "In dieser Zeit bitten wir darum, die Privatsphäre von Scotts Familie zu respektieren", hieß es weiter.

Die Todesursache war zunächst unbekannt. Weiland hatte mehrmals mit Drogenexzessen für Schlagzeilen gesorgt und saß wegen Drogenbesitzes sowie wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis. Seine Heroinsucht habe er aber überwunden, beteuerte er mehrfach selbst.

Nachdem sich die Stone Temple Pilots („Plush“, „Interstate Love Song“) 2002 aufgelöst hatten, schloss sich Weiland der Band Velvet Revolver an, der vor allem ehemalige Mitglieder von Guns N'Roses angehörten. Sechs Jahre später trennte sich die Band von dem Sänger, dem sie „zunehmend unberechenbares Verhalten auf der Bühne“ vorwarfen. Ein Comeback mit den Stone Temple Pilots endete 2013 erneut mit einer Trennung.

Weiland hinterlässt zwei Kinder aus der Ehe mit seiner Ex-Frau Mary Forsberg. Seit 2013 war er laut ABC mit der Fotografin Jamie Wachtel verheiratet.

Velvet Revolver - Fall To Pieces

dpa/afp

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