"Alaska-Probleme"

Robbe blockiert Flugzeuglandebahn

+
Eine Robbe blockiert die Landebahn des Flughafens von Utqiagvik. Foto: Scott Babcock

Das gut 200 Kilo schwere Tier hat offenbar mühelos die nur rund 400 Meter vom Ufer des Arktischen Ozean auf die Flugzeuglandebahn geschafft - und ist dort einfach liegen geblieben. Inzwischen ist es wieder in Sicherheit.

Utqiagvik (dpa) - Eine Robbe hat den nördlichsten Flughafen der USA zeitweise lahmgelegt. Das Wildtier hatte es sich auf der Landebahn von Utqiagvik gemütlich gemacht, wie das Verkehrsministerium des Bundesstaats Alaska und lokale Medien am Mittwoch berichteten.

"Verbuchen wir das unter Alaska-Probleme", schrieb das Ministerium auf seiner Facebook-Seite.

Das Personal des Flughafens fand die gut 200 Kilo schwere Robbe am Montag auf der Landebahn. Diese befindet sich nur rund 400 Meter vom Ufer des Arktischen Ozeans entfernt, wie die Sprecherin des Ministeriums einer lokalen Zeitung sagte. Anscheinend sei das Tier während eines Schneesturms aus dem Wasser gekommen und bis auf die Landebahn gewandert.

"Auf Landebahnen hier im Norden gibt es Vögel, Rentiere, Eisbären", sagte die Sprecherin. "Aber niemand erinnert sich, jemals eine Robbe gesehen zu haben." Herbeigerufene Tierschützer spannten den Meeressäuger an einen Motorschlitten und brachten ihn in Sicherheit. Die Robbe habe dafür nicht betäubt werden müssen, hieß es.

Meistgelesen

Vermisste Schwimmerin: Suchaktion wird fortgesetzt

Vermisste Schwimmerin: Suchaktion wird fortgesetzt

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Unbekannte stehlen Huhn, um es mit Baseballschläger totzuschlagen!

Unbekannte stehlen Huhn, um es mit Baseballschläger totzuschlagen!

Teenie (18) begrapscht zwei Mädchen im Herzogenriedbad!

Teenie (18) begrapscht zwei Mädchen im Herzogenriedbad!

"GEZ"-Urteil und seine Folgen: Das müssen Sie über den Rundfunkbeitrag wissen

"GEZ"-Urteil und seine Folgen: Das müssen Sie über den Rundfunkbeitrag wissen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.