Musik und Glaube

Paddy Kelly: Kirche und Coolsein widerspricht sich nicht

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Für seine neuen Songs schöpft Michael Patrick Kelly aus der Kloster-Erfahrung. Foto: Horst Ossinger

Mit der Kelly Family war er ein Teenie-Idol, dann ging Michael Patrick Kelly viele Jahre ins Kloster. Vom Christein hat er seine ganz eigenen Vorstellungen.

Berlin (dpa) - Der frühere Mädchenschwarm Paddy Kelly - heute Michael Patrick - findet Christsein nicht uncool.

Schon als Jugendlicher habe er gemerkt: "Du kannst surfen gehen und Rosenkranz beten, und musst dafür nicht zwingend einen katholischen Dresscode erfüllen", sagte das ehemalige Kelly-Family-Mitglied der "Süddeutschen Zeitung". "Christ sein bedeutet nicht, steif und verkrampft zu sein."

Der 38-Jährige lebte nach seiner Zeit bei The Kelly Family länger in einem Kloster in Frankreich. "Ich habe in der Töpferei und der Wäscherei gearbeitet, war teilweise Liturgist. Es ist kein stressiges Leben, aber ein anstrengendes." Der gebürtige Ire lebt heute in Bayern und ist Solokünstler. Am 23. September erscheint sein neues Album "Ruah".

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