Im Alter von nur 49 Jahren

Krebs: Regisseur Florian Flicker gestorben

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Florian Flicker ist tot.

Wien - Der österreichische Filmemacher Florian Flicker ist tot. Er starb zwei Tage nach seinem 49. Geburtstag nach kurzer, schwerer Krebserkrankung am Samstag in Wien, wie die Produktionsfirma Prisma Film am Sonntag mitteilte.

Der gebürtige Salzburger war vor allem mit der Krimi-Tragikkomödie „Der Überfall“ (2000) mit Roland Düringer, Josef Hader und Joachim Bißmeier bekannt geworden, die beim Internationalen Filmfestival in Locarno mit dem bronzenen Leoparden ausgezeichnet wurde.

In deutschen Kinos war zuletzt Flickers Spielfilm „Grenzgänger“ (2012) nach dem Theaterstück „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr aus dem Jahr 1914 zu sehen. Der Film landete auf der Longlist des Europäischen Filmpreises. Zudem wurde er dreifach mit dem Österreichischen Filmpreis 2013 ausgezeichnet, unter anderem für das beste Drehbuch.

Flicker drehte außerdem unter anderem die Dokumentation „No Name City“ über eine österreichische Westernstadt-Touristenattraktion und das Roadmovie „Suzie Washington“. Für den NDR verfasste er das Hörspiel „Dolphins“. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Flicker noch an einer Komödie und einem politischen Spielfilm.

dpa

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