Es hätte auch ein Kleinkind sein können

Schröder-Köpf: Empört über Hunde-Attacke

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Der Hund von Doris Schröder-Köpf wurde von einem Kampfhund angegriffen.

Hannover - Doris Schröder-Köpf ist schockiert: Ihr Border-Terrier wurde von einem Kampfhund angegriffen. Besonders die Tatsache, dass es auch ein kleines Kind hätte erwischen können, verärgert sie.

Eine Kampfhund-Attacke auf ihren Border-Terrier „Holly“ empört Doris Schröder-Köpf. „Das hat mich getroffen bis ins Mark - es hätte ja auch eins der vielen Kleinkinder von diesem Hund angefallen werden können“, sagte die Frau von Altkanzler Gerhard Schröder am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die 51-Jährige ihrem Ärger auf Facebook Luft gemacht, worüber die „Bild“-Zeitung berichtete.

Die Attacke hatte sich am Samstag ereignet, als die Politikerin mit ihrer 13-jährigen Tochter und „Holly“ in Hannover einkaufen gehen wollte. „Der Hund ist dann wie ein Pfeil zwischen den fahrenden Autos über die Straße gerast, hat sich bei Holly in den Hals verbissen und sie geschüttelt wie ein Kaninchen“, sagte Schröder-Köpf, die für die SPD im niedersächsischen Landtag sitzt.

Der Hundebesitzer habe wenig später kommentarlos sein Tier weggerissen, geschlagen und getreten, während seine Begleiterin unbeteiligt auf ihrem Handy tippte. Für Schröder-Köpf hat sich der Kampfhund-Besitzers damit „so ähnlich wie bei einer Fahrerflucht““ verhalten. Sie hoffe auf eine Entschuldigung. Deutschlands einstigem „First dog“ („Bild“) geht es dank Antibiotika nun besser, so Schröder-Köpf. „Er hatte Glück, dass die Halsschlagader nicht durchgebissen wurde.“

dpa

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