Kinderporno-Fall

Deutscher Magier Jan Rouven beteuert seine Unschuld

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Jan Rouven, der deutsche Zauberkünstler aus Kerpen, posiert am 13. Juni 2013 mit Riesenpudel Puccini am Pool seiner Villa am Stadtrand von Las Vegas (USA).

Las Vegas - Der deutsche Zauberer Jan Rouven ist in Las Vegas wegen Besitzes von Kinderpornografie angeklagt - vor Gericht bestritt er nun laut einem Zeitungsbericht alle Vorwürfe.

Der 38-Jährige wies die Anklage am Mittwoch (Ortszeit) in allen Punkten zurück und plädierte auf "nicht schuldig", wie die Zeitung "Las Vegas Review-Journal" berichtete. Der Prozessbeginn wurde für den 6. Juni angesetzt.

Rouven feierte in den vergangenen Jahren mit seiner Show im "Tropicana"-Casino von Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada große Erfolge. Die Show "The New Illusions" wurde nach seiner Festnahme im März eingestellt. Die Freilassung aus der Untersuchungshaft gegen Kaution wurde ihm von einer Richterin verwehrt.

Die US-Bundespolizei FBI hatte dem Zeitungsbericht zufolge bei einer Durchsuchung von Rouvens Haus im Januar seinen Computer und eine externe Festplatte beschlagnahmt. Auf der Festplatte seien 3235 Videos und 105 Fotos mit Kinderpornografie gefunden worden. Der Magier wurde demnach wegen Besitzes, Empfangs, Verbreitung und Bewerbung von Kinderpornografie angeklagt. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe.

Die Ermittlungen gegen Rouven begannen der Zeitung zufolge, nachdem ein verdeckter Ermittler des FBI einen Ring von Internetnutzern infiltriert hatte, in dem Dateien mit Kinderpornos ausgetauscht wurden. Der Magier soll laut dem Blatt gesagt haben, dass er das Programm zum Dateien-Austausch lediglich benutzt habe, um Zauber-Shows und deutsche Fernsehsendungen zu schauen.

AFP

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