Lästerattacke in geleakten E-Mails

"Angelina Jolie ist eine verwöhnte Göre"

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Hollywood-Schauspielerin ist laut Produzent Scott Rudin eine "verwöhnte Göre".

Los Angeles - Nach der Hacking-Attacke auf Sony kommen immer mehr firmeninterne E-Mails ans Licht. In einer lästert Produzent Scott Rudin über Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie, was das Zeug hält.

Sie gilt als kühle und reservierte Hollywood-Schönheit - Schauspielerin Angelina Jolie (39). Dass die US-Amerikanerin mit diesem Image nicht nur Verehrer hat, beweist eine firmeninterne E-Mail-Konversation zwischen "Sony Pictures" Chefin Amy Pascal (56) und Filmproduzent Scott Rudin (56). In den E-Mails lästert der Filmemacher ("The Social Network", "Moneyball") über die sechsfache Mutter munter drauf los. Es fallen Ausdrücke wie "minimal talentierte, verwöhnte Göre" und "sie soll die Klappe halten".

Die E-Mails kamen nach der Hacking-Attacke auf den Sony-Pictures-Konzern Anfang Dezember ans Licht. Veröffentlicht wurde das heftige Gezicke nun auf dem Internetportal "Gawker". Der Grund für den ganzen Ärger: Jolie wollte Star-Regisseur David Fincher ("Se7en", "Gone Girl") für den Film "Kleopatra", in dem sie die Hauptrolle spielen sollte, anheuern. Rudin hatte Fincher allerdings schon für einen anderen Streifen (den neuen "Steve Jobs"-Film) eingeplant und akzeptierte Jolies Hartnäckigkeit in dieser Sache nicht.

Laut dem Internetportal "Gawker" schmetterte Rudin: "Ich werde meine Karriere nicht für eine minimal talentierte, verwöhnte Göre zerstören." Weiter betitelt der Produzent die Schauspielerin als "einen Star, sonst nichts." Sie solle endlich die Klappe halten, "bevor es für David unmöglich wird, den Film ("Jobs") zu drehen."

Rudin machte in seinen ausgedehnten Hasstiraden gegen den Hollywood-Star eines deutlich: Er hat überhaupt kein Interesse daran, mit Jolie zusammenzuarbeiten. Das dürfte nun - Dank der Veröffentlichung der E-Mails durch die Sony-Hacker - auf Gegenseitigkeit beruhen. Bis jetzt hat sich Angelina Jolie allerdings noch nicht öffentlich über die Anfeindungen geäußert.

joh

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