Silvester

Für Millionen Menschen hat 2019 schon begonnen

Mit einem extravaganten, zwölf Minuten andauernden Feuerwerk hat die australische Metropole Sydney das neue Jahr begrüßt. Foto: Brendan Esposito/AAP
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Mit einem extravaganten, zwölf Minuten andauernden Feuerwerk hat die australische Metropole Sydney das neue Jahr begrüßt. Foto: Brendan Esposito/AAP
Das spektakuläre Familienfeuerwerk im Hafen von Sydney. Foto: Brendan Esposito/AAP
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Das spektakuläre Familienfeuerwerk im Hafen von Sydney. Foto: Brendan Esposito/AAP
Naypyidaw in Myanmar - der letzte Sonnenuntergang im Jahr 2018. Foto: Aung Shine Oo/AP
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Naypyidaw in Myanmar - der letzte Sonnenuntergang im Jahr 2018. Foto: Aung Shine Oo/AP
Entspannt warten die Menschen im australischen Brisbane auf das Silvesterfeuerwerk. Foto: Glenn Hunt/AAP
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Entspannt warten die Menschen im australischen Brisbane auf das Silvesterfeuerwerk. Foto: Glenn Hunt/AAP
Gläubige liegen in rosa Särgen und beten während einer Zeremonie, die Tod und Wiedergeburt symbolisiert - und von Unglück befreit. Foto: Sakchai Lalit/AP
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Gläubige liegen in rosa Särgen und beten während einer Zeremonie, die Tod und Wiedergeburt symbolisiert - und von Unglück befreit. Foto: Sakchai Lalit/AP
Papierzettel mit Neujahrswünschen außerhalb des buddhistischen Jogyesa-Tempels in Seoul. Foto: Ahn Young-Joon/AP
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Papierzettel mit Neujahrswünschen außerhalb des buddhistischen Jogyesa-Tempels in Seoul. Foto: Ahn Young-Joon/AP

Während Deutschland noch mitten in den Vorbereitungen für den Jahreswechselabend steckt, hat das Jahr etwa in Samoa und Neuseeland bereits begonnen. Das australische Sydney war um 14 Uhr dran.

Berlin (dpa) – Die ersten Menschen haben 2019 schon begrüßt: Am Montag um 11.00 Uhr deutscher Zeit (MEZ) starteten die Einwohner des pazifischen Inselstaats Samoa ins neue Jahr. Eine Stunde nach den Samoanern feierten die Neuseeländer den Beginn von 2019.

Lange bevor in Deutschland die Sektkorken knallen, begrüßte auch Australien das neue Jahr. Die Organisatoren in der australischen Metropole Sydney sprachen von den gigantischsten Neujahrsfeierlichkeiten, die es je gegeben habe, mit Kosten von umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro.

Bei Einwohnern rief die Organisation der Feier auch Kritik hervor: Die Besucher mussten sich erstmals Tickets für das Hafengelände mit der besten Sicht aufs Feuerwerk mit Preisen von bis zu 60 Dollar kaufen.

In Deutschland bereiteten sich Millionen Menschen auf ihre Privatpartys oder das Ausgehen am Abend vor. Wer am Montag Raketen in den Himmel schießen wollte, musste fast überall im Land damit rechnen, dass viele Wolken die Sicht auf das Feuerwerk behindern. Das windstille und bewölkte Wetter könnte nach dem Feuerwerk vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands auch eine besonders hohe Feinstaubbelastung zur Folge haben.

In Deutschland gab es dieses Jahr vor Silvester eine Debatte über den Sinn und Unsinn von Böllerei angesichts von Schmutz und Aggressionen. Wegen der jedes Jahr hohen Feinstaubbelastung hatte etwa das Umweltbundesamt zu einem Verzicht auf privates Silvesterfeuerwerk aufgerufen. Der Verband der pyrotechnischen Industrie erwartet trotz allem einen Umsatz von mehr als 130 Millionen Euro mit Raketen und Knallkörpern.

Die größte Silvesterparty der Republik steigt wieder in Berlin am Brandenburger Tor. Das ZDF überträgt live im Fernsehen. Auftritte sind unter anderem von Kerstin Ott, Bonnie Tyler und DJ Bobo geplant.

Vielerorts in der Republik soll ein Polizeiaufgebot Übergriffe wie in der Kölner Silvesternacht vor drei Jahren verhindern. Damals waren am Dom viele Frauen sexuell bedrängt und beraubt worden. Die Vorkommnisse machten weltweit Schlagzeilen.

Im Südpazifik, wo Montagmittag nach deutscher Zeit schon die ersten Menschen das neue Jahr begrüßt hatten, ist es nicht weit bis zu der Gegend, wo die Letzten es am Dienstagmittag willkommen heißen. Wer gleich zweimal die Silvester-Korken knallen lassen will, muss von Samoa nur 164 Kilometer Richtung Osten, nach Amerikanisch-Samoa, fliegen. Das zum US-amerikanischen Außengebiet gehörige Eiland liegt schon jenseits der Datumsgrenze.

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