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Xbox Series S: Böse Vorahnung der Spieler wird Realität

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Von: Felix Herz

Die Xbox Series S ist die abgespeckte Variante von Microsofts neuer Konsolengeneration. Das zeigt sich leider auch bei der vorhandenen Speicherkapazität.

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Die Xbox Series S ist kleiner und günstiger als die Series S – doch offenbar hat sie eine große Schwäche. © Microsoft

Die Welten werden gigantischer, hochauflösender und vollgestopft mit Inhalten. Was in den meisten Fällen großen Spielspaß und grafische Leckerbissen nach sich zieht, hat aber auch einen Nebeneffekt: Diese sogenannten AAA-Games, deren Produktionsaufwand und -kosten inzwischen mit Hollywoodblockbustern mithalten können, verbrauchen gigantische Mengen an Speicherplatz. „Call of Duty: Modern Warfare“ nimmt zusammen mit seinem Battle Royale Modus „Warzone“ inzwischen fast 250 GB in Anspruch. Das mag aktuell noch ein Ausschlag nach oben sein, aber die Entwickler sind sich sicher: Die Next-Gen-Games werden riesige Datenmonster*.

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Xbox Series S: Speicherplatz-Probleme vorprogrammiert

Ein Spieler aus Kanada hat Glück - er erhielt die neue Xbox Series S eine Woche früher. Die Nachricht, die er dann für seine Follower auf Reddit im Gepäck hatte, war jedoch nicht von froher Natur. Angegeben für die Konsole sind 512 GB Speicherkapazität - schon das ist nicht wirklich viel, doch wie die meisten Spieler wissen, sind dabei zum Beispiel die Systeminstallationen noch gar nicht mit einberechnet. Wie viel bleibt also bei der Xbox Series S übrig? Schlappe 364 GB, erzählt der Kanadier. So viel Platz bleibt also für Spiele und Apps. Bedenkt man, dass Games der kommenden Konsolengeneration standardmäßig rund 100 GB groß sein können, passen auf die günstige Variante der neuen Xbox etwa drei bis vier Titel.

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Xbox Series S: Speicher lässt sich erweitern - für viel Geld

Wie bei den vorherigen Konsolen lässt sich die Speicherkapazität der Xbox Series S mit externen Speichererweiterungen aufmotzen. Das Problem: Die sind nicht gerade billig. Rund 240 Euro werden für zusätzliche Hardware aus dem Hause Microsoft oder Seagate fällig - fast so viel also, wie die Konsole selbst kostet, die bei 299 Euro liegt. Übrigens: Die Xbox Series X für rund 500 Euro hat mit ihrer 1 Terrabyte großen SSD fast doppelt so viel Speicherplatz verbaut. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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