Grünes Licht der US-Wettbewerbshüter

Milliarden-Deal von IBM mit Lenovo genehmigt

Armonk - Der US-Computerkonzern IBM und sein chinesischer Wettbewerber Lenovo haben freie Bahn für ihren milliardenschweren Server-Deal, der wegen Spionagebedenken der US-Behörden in der Schwebe hing.

Die Wettbewerbshüter hätten nun doch keine Sicherheitsvorbehalte gegen einen Verkauf an den chinesischen Konzern mehr, teilte IBM am späten Freitag (Ortszeit) am Sitz in Armonk im Bundesstaat New York mit. Anfangs hatten die Behörden noch befürchtet, die Übernahme könnte chinesischen Spionen die Tür öffnen. Jetzt darf Lenovo für 2,3 Milliarden Dollar (1,7 Mrd. Euro) die IBM-Sparte für Standard-Server kaufen, die mit der x86-Technik herkömmlicher PC-Prozessoren laufen. Das Geschäft mit leistungsstärkeren Servern will IBM behalten.

dpa 

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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