Mehr Werbeclips dank SnappyTV?

Twitter kauft Fernseh-Schnipsel-Dienst

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Berlin - Twitter hat jetzt das Start-up SnappyTV gekauft. Damit können Nutzer Fernseh-Schnipsel bearbeiten und verschicken. Viele vermuten jedoch den Hauptgrund für die Funktion woanders.

Animierte Grafiken, sogenannte Gifs, können Nutzer des Kurznachrichtendienstes seit kurzem in ihre Tweets einbinden. Doch die Idee mit den bewegten Bildern wird jetzt ausgebaut: Mit SnappyTV kann der Twitter-Nutzer schnell und einfach eigene Clips erstellen, indem er Ausschnitte aus Live-Streams von Fernsehsendungen bearbeitet. Die Schnipsel können dann auf Twitter sowie auf anderen sozialen Netzwerken geteilt werden. Die Funktion nutzen bisher vor allem Fernsehanstalten und US-Sportveranstalter. IT-Portale wie golem.de vermuten, dass damit auch mehr Werbespots zu sehen sein werden. Die sollen laufen, bevor ausgewählte Clips auf der Timeline der User erscheinen.

Twitter ist seit Beginn des Jahres auf Einkaufstour. Der Kurznachrichtendienst übernahm insbesondere Firmen, die Werbung in sozialen Medien platzieren. Twitter finanziert sich zum größten Teil über Werbeeinnahmen - bisher noch nicht sehr erfolgreich. Seit Anfang November ist das Unternehmen an der Börse notiert.

SnappyTV gibt es seit 2010; die Firma arbeitet bereits mit Twitter zusammen. Twitter wolle den Dienst noch weiter verbessern und enger einbinden. Einzelheiten wie etwa die Kaufsumme teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag nicht mit. 

AFP/hn

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