Neue Studie des Deutschen Jugendinstituts

Deutschlands Zwölfjährige sind fast alle online

Berlin - Schon ein Viertel der fünf- und sechsjährigen Kinder in Deutschland nutzt regelmäßig das Internet. Ab dem zwölften Lebensjahr sind nahezu alle Kinder online.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Daraus geht auch hervor, dass sich mehr als die Hälfte der Eltern zusätzliche Informationen über Themen wie Internet-Risiken und Kinderschutz-Software wünscht.

Vor diesem Hintergrund ist in Berlin der Fachkongress „Net Children 2020“ gestartet. Bis Freitag wollen dort mehr als 250 Experten beraten, wie man Kinder, Eltern und Lehrer mit der notwendigen Medienkompetenz ausstatten kann.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) warb zum Auftakt für ihre neue Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“. Unter diesem Motto sollen die Informations- und Beratungsangebote für Eltern ausgebaut werden. Zudem will das Ministerium ein „Servicebüro“ einrichten, das Schulen und Jugendeinrichtungen über neue mediale Entwicklungen auf dem Laufenden hält.

Offen zeigte sich Schwesig auch für Alterskennzeichnungen im Internet. Der Studie des Jugendinstituts zufolge fänden es nämlich mehr als 80 Prozent der Eltern hilfreich, wenn Webseiten und Apps einen Hinweis tragen würden, für welches Alter sie geeignet sind.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesen

Nachbar (59) rastet aus! Mercedes & BMW mit Axt demoliert

Nachbar (59) rastet aus! Mercedes & BMW mit Axt demoliert

Drei gegen Einen! Teenager (18) in Parkhaus überfallen

Drei gegen Einen! Teenager (18) in Parkhaus überfallen

Bestätigt: IS-Kämpferinnen kommen aus Mannheim!

Bestätigt: IS-Kämpferinnen kommen aus Mannheim!

Wegen Geld: Unbekannter packt Teenager (19) am Hals!

Wegen Geld: Unbekannter packt Teenager (19) am Hals!

1. Mannheimer Bierfest: SO war der erste Abend!

1. Mannheimer Bierfest: SO war der erste Abend!

Dianas Bruder: Hinter den Beerdigungsfotos steckt eine Lüge

Dianas Bruder: Hinter den Beerdigungsfotos steckt eine Lüge

Kommentare