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SBK 22: Superbike-Klassiker für Xbox, Playstation und PC neu aufgelegt

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Von: Marcus Efler

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Nach zehn Jahren Pause kehrt die Superbike-WM zurück auf Konsolen und in den Steam-Shop – mit zeitgemäßer Grafik.

Ob F1, Forza Horizon mit Hot-Wheels-Zugabe oder Need for Speed: An realistischen oder fantasievollen Rennspielen herrscht kein Mangel – solange man auf vier Rädern unterwegs ist. Nicht ganz so üppig ist die Lage bei Motorrad-Racern. MotoGP ist zwar für jedes Jahr gesetzt, doch SBK röhrte von zehn Jahren das letzte Mal über die Wohnzimmer-Rennstrecke.

Das war gerade für alle, die auch im echten Leben gerne mal mit zwei Rädern und 200 unterwegs sind, durchaus etwas schade. Denn während MotoGP überaus realistisch die entsprechende reale Rennserie mit hochgezüchteten Werksmaschinen abbildet, fährt man bei der Superbike-WM (SBK) mit seriennahen Sportmotorrädern. Wer beispielsweise privat eine Kawasaki ZX-10RR bewegt, oder zumindest von ihr träumt, kann als Fan ihre Renneinsätze mitverfolgen.

Screenshot SBK22
Sehr realistisch: Die Grafik von SBK22, hier im Replay-Mode. © Milestone

SBK 22: Superbike-Klassiker für Xbox, Playstation und PC neu aufgelegt

Und ab sofort auch wieder selber ins Geschehen um den Titel eingreifen – auf Xbox One und X/S, PS4 oder PS5, sowie via Steam auf dem PC. Denn das SBK22-Franchise ist wieder da, und bringt die Superbikes wieder zurück auf Konsole und PC. Anbieter des 40-Euro-Games ist wieder Milestone – jenes Studio, das auch MotoGP veröffentlicht.

Dementsprechend ähnlich sind Story und Gameplay. Auch SBK22 simuliert eine komplette Saison mit all ihren Läufen, die man im Karrieremodus, oder nun auch per Multiplayer bewältigen kann. Die Grafik wirkt überaus realistisch, obwohl noch die Unreal Engine 4 zum Einsatz kommt, und nicht die gefeierte 5. Generation – offenbar, damit die Konsolen-Kundschaft nicht auf die Besitzer der NextGen-Geräte beschränkt bleibt.

SBK 22: Superbike-Klassiker mit realistischer Fahrphysik

Hervorragend umgesetzt ist auch wieder die Bike-typische Fahrphysik. Selbst geübte Racer besuchen des Öfteren des Kiesbett. Rookies noch viel mehr, sie freuen sich über die entsprechende Einstellung, die Schäden am Bike auf das Kosmetische eingrenzt. Verfolgen kann man die fast fotorealistische Pracht aus zwei Ego-Perspektiven, als 3rd-Person hinterherfliegend, oder man schaut sich sein gelungenes/verkorkstes Rennen von außen im Replay-Modus an.

Schmerzlich vermisst man allerdings gerade bei diesem Game ein gyroskopisches Pad für Xbox und Co. Schließlich ist Motorradfahren der Inbegriff von Schräglage und dreidimensionalem Feeling, das kann ein Joystick auch an einem Premium-Controller wie dem Xbox Elite Wireless nur unzureichend simulieren. Vielleicht bringen Games wie SBK22 die Verantwortlichen dazu, um wahrsten Sinne des Wortes umzusteuern.

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