Bäder voll, Museen leer

Die Gewinner und Verlierer des Sommers 2015!

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Wer ist in diesem Sommer so richtig ins Wasser gefallen und wer schwimmt oben? 

Rheinland-Pfalz - Bei extremer Hitze hat es die Rheinland-Pfälzer natürlich ans Wasser gezogen. Wer im Sommer 2015 so richtig baden gegangen ist und wer dagegen ganz oben schwimmt: 

Was der einen Freud, ist der anderen Leid: Das zeigt auch die Sommer-Bilanz der Läden und Freizeiteinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

Temperaturen deutlich über 30 Grad haben die Rheinland-Pfälzer in diesem Sommer ganz schön ins Schwitzen gebracht. Kein Wunder also, dass gerade Eisdielen, Freibäder und Biergärten von der Super-Hitze profitieren konnten.

Eisdielen

Zu den absoluten Gewinnern des Sommers 2015 gehören auf jeden Fall die Eisdielen der Pfalz. Interessant ist, dass es die Gäste offenbar nicht nur wegen des leckeren Eises, sondern vor allem auch wegen der kühlen Getränke in die Eiscafés gezogen hat. 

Freibäder

Die Freibad-Betreiber konnten sich im Sommer 2015 über deutlich mehr Badegäste als in den Vorgänger-Jahren freuen. Das Freibad Oberwerth in Koblenz konnte sich beispielsweise über rund 6.200 Badegäste mehr als in der letzten Saison freuen. 

Biergärten

Freuen konnten sich auch viele Biergärten, wie beispielsweise in Worms. Zwar waren nicht mehr Gäste als sonst zu verzeichnen, Inhaber Stefan Herbold bestätigt aber: Die hohen Temperaturen haben den Umsatz gesteigert.

Schuhläden

Etwas uneindeutig ist das Ergebnis der Schuhläden der Region. In Ludwigshafen gehen die Meinungen der Verkäufer auseinander, ob die große Hitze auch zum Verkauf von mehr Sandalen und Flip Flops geführt hat. In einem Wormser Schuhgeschäft hingegen sind die Restbestände so niedrig wie seit Jahren nicht mehr, Flip Flops sind sogar komplett ausverkauft. 

Natur

Die Pflanzen hatten es im Sommer 2015 alles andere als leicht. Auf der Verliererseite steht beispielsweise auch die Kirschessigfliege, die in der Landwirtschaft als Schädling gilt. Ihr Wohlfühlbereich liegt bei 20 bis 25 Grad. Steigen die Temperaturen höher ist sie weniger aktiv, hat weniger Nachkommen und stirbt schneller.

Museen

Die Hitze macht auch vielen Museen in Rheinland-Pfalz zu schaffen. Obwohl die Räume meist klimatisiert waren, zogen es die Pfälzer vor, sich anderweitig zu erfrischen. 

Straßen und Schienen 

Auch Straßen können unter den hohen Temperaturen leiden – das mussten wir in diesem Sommer schmerzlich lernen. Laut dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz gab es 2015 aber bislang nur zwei Fälle von Rissen oder abgeplatztem Asphalt, beide auf der A1. Die Schienen, die durch die Region führen, hatten dagegen keine Probleme mit den Temperaturen. 

dpa/mk

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