Sie kommen meist nachts

"Fensterbohrer" brechen lautlos in Häuser ein!

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Die Einbrecher bohren ein Loch in den Fensterrahmen, öffnen das Fenster dann mit Schlinge oder anderem Gegenstand.

Ludwigshafen - Die Polizei warnt vor einer neuen Einbrecher-'Masche': Die Langfinger bohren ein Loch in Fensterrahmen, entriegeln es dann mit einer Schlinge. Wie man sich schützt:

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz registriert – wie auch die Mannheimer Kollegen – eine neue Vorgehensweise der Einbrecher.

Und die sollte jeder Haus-, aber auch Wohnungsinhaber kennen!

Die sogenannten "Fensterbohrer" kommen nachts, bohren geräuschlos ein oder zwei Löcher in den Fenster- oder Türrahmen. Zum Entriegeln benutzen sie eine Schlinge oder anderen Gegenstand.

Für die Bewohner folgt am nächsten Morgen das böse Erwachen, wenn Bargeld, Schmuck und Wertsachen weg sind. Gemessen an der Gesamtzahl der Einbrüche sind Fensterbohrer zwar eher selten, lösen dennoch große Sorge aus!

Denn da die Einbrecher nachts kommen, nehmen diese in Kauf, dass schlafende Bewohner da sind!

Deshalb der dringende Rat der Polizei: Sollte ein Einbruchsopfer den Täter überraschen – auf keinen Fall den Helden spielen und die Konfrontation suchen! Stattdessen möglichst unauffällig die Polizei verständigen.

Was hilft gegen Fensterbohrer?

- Durch eingeschaltete Beleuchtung (innen und außen) und geschlossene Roll- und Fensterläden können Fensterbohrer zumindest ein Stück weit von ihrem Vorhaben abgehalten werden

- Bewegungsmelder anbringen

- Türen abschließen – nicht nur zuziehen

- mechanische Einbruchsicherungen wie etwa abschließbare Fenster– und Türgriffe (bei Drehkippverschlüssen) anbringen

Darüber hinaus ist eine funktionierende Nachbarschaftshilfe der beste Schutz. Sich verdächtig verhaltende Personen sofort der Polizei melden – Notruf 110. Details wie Geschlecht, Alter, Größe, Kleidung, Frisur sowie besondere Merkmale und Auffälligkeiten möglichst genau einprägen!

Die Polizei führt gerne kostenlose Beratung durch, schaut sich die Begebenheiten bei den besorgten Bürgern Zuhause an. 

Einfach anrufen unter Telefon 0621/963-2510, E-Mail an beratungszentrum.rheinpfalz@polizei.rlp.de schreiben oder an die nächste Polizeidienststelle wenden.

pol/pek

Quelle: Mannheim24

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