Stadt befragte die Bürger

Probe-Alarm zeigt: Sirenen in Ludwigshafen besser hörbar 

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Die Sirenen sind in Ludwigshafen besser zu hören, als noch bei einem Test im Januar.

Nach einem Test der Sirenen in der Chemie-Stadt kommen die Verantwortlich zu dem Ergebnis, dass die Notfall-Signale besser zu hören sind als noch bei Umfragen vor einem halben Jahr. 

Positives Feedback der Bevölkerung auf den Test der Alarmsirenen im Ludwigshafener Stadtgebiet. 

Die Feuerwehr in der Chemie-Stadt hatte am 25. Juli (13 Uhr) eine "laute Probe" durchgeführt, die Bürger um Rückmeldung bezüglich der Wahrnehmbarkeit der Signaltöne in den einzelnen Stadtteilen gebeten (MANNHEIM24 berichtete). 

Ergebnis: 468 Anwohner beantworteten den Fragebogen per Gefahreninformationstelefon oder E-Mail. Somit war die Rückmeldung deutlich höher als im Januar 2014 noch zu Jahresbeginn, wo nur 388 Fragebögen eingingen.  

Telefonisch kamen mit 342 Anrufen nahezu genau so viel, wie beim ersten Test mit 323 Anrufen. Per E-Mail waren es diesmal jedoch mit 146 Antworten rund ein Drittel – gegenüber nur jeder sechsten Rückmeldung online im Januar. 

Wichtigste Erkenntnis: Die Sirenen sind besser hörbar in Wohnungen und Häusern als beim Test zu Jahresbeginn.

 Für Feuerwehr-Dezernent Dieter Feid war es auch ein wichtiger Test der städtischen Risikokommunikation: "Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie den Sirenentest mit vielen Rückmeldungen aktiv unterstützten. Gleichzeitig erhielten wir zusätzliche Hinweise, wo sich die Bevölkerung bei einem Notfall am schnellsten Informationen holen würde."

Vor dem Probealarm war unter anderem in Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie auf der Startseite des städtischen Internetportals auf den Test hingewiesen worden. 

"Der Benachrichtigung über Online-Medien, Soziale Netzwerke oder Smartphones wird in Zukunft eine größere Bedeutung zukommen, um die Informationsbedürfnisse der Menschen ergänzend bedienen zu können. Wir möchten jede Möglichkeit nutzen, um die Bevölkerung in Krisen- oder Katastrophenfällen schnell und effizient zu informieren", erklärt Feid.

Die bessere Hörbarkeit im Juli könnte auch damit zu tun haben, dass diesmal zwei jeweils einminütige Dauerheultöne verwendet wurden.

Das Test-Ergebnis im Einzelnen – in Klammern der jeweilige Januar-Wert:

Den Alarm sehr gut hören konnten 35 Prozent (15 Prozent) der Befragten, während ihn 22 Prozent (18 Prozent) weniger gut hörten. Ganz schlecht bzw. gar nicht nahmen 44 Prozent (67 Prozent) die Sirenen wahr. 

Nach der Auswertung kommt die Stadt zu dem Schluss, dass bei den Sirenen nachgerüstet werden muss. Feuerwehr-Chef Peter Friedrich: "Das ist durch die Installation weiterer Sirenen oder durch den Einsatz von Hochleistungssirenen möglich."

So bleibt gewährleistet, dass auch aufgrund heutzutage geänderter Gebäudebeschaffenheiten (etwa doppel- oder dreifachverglaste Fenster) die Sirenen zu den Bewohnern durchdringen.

pek

Quelle: Mannheim24

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