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Ludwigshafen: Wegen Müll-Problem ‒ Stadtverwaltung sucht Umweltpaten

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Von: Peter Kiefer

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In Ludwigshafen gelten ab 15. August 2021 verschärfte Corona-Regeln. (Symbolfoto)
Die Stadt Ludwigshafen sucht ab 7. März 2022 Umweltpaten. (Symbolfoto) © LUDWIGSHAFEN24/Peter Kiefer

Ludwigshafen - Die Stadtverwaltung sucht in einem Projekt nach Umweltpaten, die in der Chemiestadt helfen, für Sauberkeit zu sorgen. So kannst Du dabei sein:

Ja, die Stadt Ludwigshafen glänzt nicht gerade vor Sauberkeit. Doch gegen die ärgerliche Verschmutzung kann jeder Bürger etwas tun und selbst mit anpacken. Ob als Einzelperson oder gemeinsam in einer Gruppe: Jede und jeder kann dazu beitragen, das eigene Umfeld oder eine selbst gewählte Fläche im Stadtgebiet sauber zu halten. Wer sich als Umweltpatin oder Umweltpate bei der Stadtverwaltung anmeldet, erhält eine Greifzange, Handschuhe und Abfallsäcke und ist obendrein unfall- und haftpflichtversichert.

„Unsere Mitarbeiter*innen des Wirtschaftsbetriebes tun ihr Bestes, um Straßen, Plätze und Grünflächen sauber zu halten. Doch kaum ist eine Fläche gereinigt, sorgen uneinsichtige Schmutzfinken dort wieder mit achtlos weggeworfenen Einwegbechern, Essensverpackungen, Zigarettenpackungen für ein schmuddeliges Umfeld. Dieses kann verbessert werden, wenn sich möglichst viele Freiwillige finden, die als Patin oder Pate den Unrat einsammeln und zum Abtransport bereitstellen“, betont Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt.

StadtLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche77,55 km²
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Ludwigshafen: Wer bei Umweltpatenschaft mitmachen kann

Bei dem von der Abfallberatung des Bereichs Umwelt und dem Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) initiierten Projekt „Umweltpatenschaft LU“ handelt es sich um eine ehrenamtliche und unentgeltliche Tätigkeit für die Stadtverwaltung. Umweltpatenschaften können sowohl Einzelpersonen als auch von Gruppen wie Familien, Schulen, Kitas, Vereinen oder Bürgerinitiativen übernommen werden. Die Patenschaft zur Säuberung der selbstgewählten Fläche sollte regelmäßig erfolgen. In welcher Frequenz Abfall entfernt und die entsprechende Fläche damit sauber gehalten wird, ist den Umweltpatinnen und Umweltpaten selbst überlassen. Die Patenschaft kann jederzeit niedergelegt werden, indem man dies der Stadtverwaltung mitteilt. Auch die Stadtverwaltung kann die Patenschaft beenden.

Übrigens: Unser LUDWIGSHAFEN24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Alle Umweltpatinnen und -paten erhalten vom WBL lilafarbene Abfallsäcke mit der Aufschrift „Umweltpatenschaft LU“ und Arbeitshandschuhe. Zusätzlich können Greifzangen als Dauerleihgabe entliehen werden. Um das Arbeitsmaterial zu bekommen, ist eine Kontaktaufnahme und schriftliche Registrierung bei der Stadtverwaltung über den Link zum Online-Anmeldeformular
unter www.ludwigshafen.de/nachhaltig/engagement/umweltpatenschaft erforderlich. Eine telefonische Registrierung ist auch bei Gabriela Pechstein unter der Telefonnummer 0621/504-3455 möglich. Die nötigen Utensilien können dann an der WBL-Pforte, Kaiserwörthdamm 3a, abgeholt werden.

Ludwigshafen: Volle Abfallsäcke einfach zu Restmülltonne stellen

Die befüllten Abfallsäcke können nach jeder Sammelaktion kostenlos zu der Restabfalltonne am regulären Leerungstag dazugestellt werden. Es ist auch möglich, die lilafarbenen Säcke neben öffentlichen Papierkörben oder sonstigen Sammelstellen abzustellen, falls der Standort dem Bereich Umwelt zeitnah unter der E-Mail-Adresse umweltpatenschaft@ludwigshafen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0621/504-3455 mitgeteilt wird.

Sperrmüll auf der Straße Ludwigshafen
In Ludwigshafen verschandelt vielerorts Müll das Stadtbild. (Symbolbild) © dpa/Monika Skolimowska

Die Verwaltung bittet, dass sich Patinnen und Paten bei ihren Tätigkeiten keinen Risiken aussetzen, andere Personen nicht gefährden und keine Privatgrundstücke betreten dürfen. Sollte trotz aller Vorsicht doch etwas passieren, ist umgehend der Bereich Umwelt darüber zu informieren. (PM/pek)

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