„Damit muss Schluss sein.“

Kassenbeiträge: Dreyer (SPD) will Arbeitnehmer entlasten 

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Malu Dreyer (SPD) will Arbeitgeber bei steigenden Krankenkassenbeiträgen zahlen lassen.

Mainz – Nach Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sollen Arbeitnehmer nicht allein mit der Erhöhung der Kassenbeiträge belastet werden. Sie will, dass die Arbeitgeber zahlen.

„Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmer bei der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge die Zeche zahlen sollen“, sagte Dreyer der „Bild“-Zeitung (Samstag). „Damit muss Schluss sein.“ 

Deshalb will das rot-grün regierte Rheinland-Pfalz am 29. Januar im Bundesrat nach Angaben der Staatskanzlei eine Begrenzung der Beiträge fordern. „Die Beiträge müssen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt werden“, sagte Dreyer der „Bild“.

Der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid schloss sich dem an.„Erhöhungen bei den Krankenkassenbeiträgen alleine auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzuwälzen, ist ungerecht, teilt er mit. „Diese Ungerechtigkeit wird sich bei steigenden Krankenkosten in den kommenden Jahren noch potenzieren.“

Von Januar an müssen Millionen Versicherte mehr zahlen. Die Erhöhungen müssen die Versicherten über den Zusatzbeitrag schultern. Bei der DAK-Gesundheit steigt der Beitragssatz im Vergleich der großen Versicherungen am stärksten: ab Januar werden 16,1 Prozent vom Bruttoeinkommen fällig, das sind - 0,6 Prozentpunkte mehr als 2015.

sag/dpa

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