Zwei Jahre danach

Nach Parkinsel-Inferno: Gelände liegt noch immer brach

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Das Gelände auf der Ludwigshafener Parkinsel liegt auch zwei Jahre nach dem verheerenden Großbrand brach.

Ludwigshafen-Süd – Das Inferno mit Millionenschaden auf der Parkinsel vom 22. Juni 2013. Auch zwei Jahre danach passiert dort scheinbar nichts. Wir haben uns an dem Gelände umgesehen.

Diesen 22. Juni 2013 vergisst niemand in der Metropolregion – denn die kilometerhohe Rauchsäule des verheerenden Großbrandes auf der Parkinsel war überall zu sehen! Der Ascheregen bedeckt das komplette Umland, der Himmel verdunkelte sich...

Zwei Jahre her: Das Inferno auf der Parkinsel

Was war passiert?

Am 22. Juni 2013 ab 12:54 Uhr brennt die 200 Meter lange Lagerhalle einer Spedition. Darin befinden sich 4.800 Tonnen Styroporgranulat der BASF. 

Keine Gesundheitsgefährdung“ beschwichtigen die zuständigen Behörden. Mehr als 16 Stunden kämpfen unzählige Feuerwehrmänner gegen die Flammenhölle. Die 800 Grad Gluthitze beschädigt Fenster, Türen und Fassaden in der Nachbarschaft.

Über 2.300 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen, werden evakuiert. Auch das benachbarte Filmfestival wird aus Sicherheitsgründen abbrochen.

Gesamtschaden inklusive der rund 200 Schadensmeldungen von Anwohnern und anderen Betroffenen etwa 20 Mio Euro! Brandursache: Vermutlich technischer Defekt an der Solaranlage auf dem Dach. 

Nach Parkinsel-Inferno: Gelände liegt noch immer brach

Doch das riesige Gelände an der Hafenstraße liegt auch zwei Jahre nach dem verheerenden Großbrand auf der Parkinsel noch immer brach – an die 4.000 Tonnen Schutt und Trümmer erinnert nichts mehr.

Im Großmarkt nebenan geht das Leben schon lange wieder seinen gewohnten Gang. 

Um die 9.500 Quadratmeter große Fläche steht noch immer ein Bauzaun mit durchlässigem Sichtschutz. Die schweren blauen Eisentore der früheren Spedition liegen noch immer auf dem Asphalt herum.

Ein Schild warnt „Betreten der Baustelle verboten“! Doch welche Baustelle eigentlich? Hier ist doch seit der Asphaltierung gar nichts mehr passiert...

Da sich dort noch immer nichts tut, drängt sich der Verdacht auf, dass sich Stadt Ludwigshafen und die Hafenbetriebe noch immer nicht über die Zukunft einig sind.

Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache: Laut Rathaus-Sprecherin plant das Land Rheinland-Pfalz – nach über 85 Jahren in der Wittelsbachstraße – den Bau eines neuen Polizeipräsidiums.

LUDWIGSHAFEN24 bleibt dran...

pek

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