Auswirkungen für Patienten?

Für 2 freie Wochenenden im Monat! Klinik-Ärzte streiken am Mittwoch

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Am Mittwoch legen Ärzte ihre Arbeit nieder (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Am Mittwoch legen zahlreiche Klinik-Ärzte ihre Arbeit nieder, um zu streiken. Patienten sollen nicht vom Warnstreik betroffen sein:

Am Mittwoch (10. April) ruft der Marburger Bund zu Warnstreiks an Kliniken auf. Ärzte sollen ihre Arbeit niederlegen, um für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne zu kämpfen. So will der Bund für die etwa 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern unter anderem eine Lohnerhöhung von fünf Prozent erreichen. Außerdem sollen Ärzte mindestens zwei freie Wochenenden im Monat bekommen und der Bund verlangt zudem Höchstgrenzen bei Bereitschaftsdiensten.

Streik an Ludwigshafener Klinik – Auswirkungen für Patienten?

In Rheinland-Pfalz sind von dem Warnstreik unter anderem im Norden mehrere Standorte des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein betroffen, im Süden Standorte des Westpfalz-Klinikums sowie das Klinikum der Stadt Ludwigshafen.

Die Versorgung der Patienten soll mit Notdiensten aber aufrechterhalten werden. Das versichert auch die Uniklinik Mannheim, die ebenfalls vom Streik betroffen ist. 

Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) hat bislang dem Marburger Bund nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Tarifentgelte um 5,3 Prozent in zwei Schritten vorgeschlagen - zunächst 2019 ein Plus von 2,8 Prozent und 2020 dann nochmals 2,5 Prozent bei einer Tarifvertragslaufzeit von 30 Monaten.

In der Klinik Ludwigshafen wird unter anderem Bahar behandelt. Sie ist an Krebs erkrankt und hofft auf einen Spender. Einen anderen schweren Schicksalsschlag muss der 8-jährige Jamie erleben. Auch er ist auf einen Spender angewiesen, doch durch einen Rückschlag kann er nicht operiert werden.

dpa/jol

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