Verkehrsrowdy außer Rand und Band

Raser ohne Führerschein gefährdet Passanten bei Flucht

+
Symbolfoto

Ludwigshafen-West - Ein Verkehrsrowdy hält die Polizei in Atem. Erst flüchtet er vor einer Kontrolle, dann gefährdet er mehrere Fußgänger – und wartet schließlich mit einer überraschenden Beichte auf.

Am Sonntag, 17. Januar, um 15:30 Uhr, versucht sich der Fahrer eines Renault Twingo einer Verkehrskontrolle in der Bruchwiesenstraße zu entziehen. 

Er missachtet die Anhaltezeichen des Streifenwagens, beschleunigt und biegt nach links in die Bliesstraße ab. Von dort aus versucht er nach rechts in die Brunhildstraße abzubiegen. Dabei verliert er jedoch aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto und kommt nach links von der Straße ab und kracht in eine Hecke.

Als er anschließend versucht, rückwärts auf die Fahrbahn zurückzulenken, fährt der Flüchtende gegen einen Pfosten, gefährdet dabei noch zwei Fußgänger.

Bei diesem Manöver wird das Fahrzeug beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Der Polizei gegenüber räumt der Fluchtfahrer ein, dass sein Wagen nicht zugelassen sei und er zudem keinen Führerschein besitze. Die am Twingo angebrachten Kennzeichen stammen von eine anderen Wagen, der kürzlich außer Betrieb gesetzt wurde. Da er den Besitz des Twingos nicht nachweisen kann, wird das Fahrzeug sichergestellt, bis geklärt ist, wem es gehört.

Abschließend gibt der 34-Jährige noch zu, dass er Marihuana konsumiert. Auf der Dienststelle wird ihm daraufhin noch eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen, darunter wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch und Straßenverkehrsgefährdung

pol/swy

Neueste Artikel

BVB-Stürmer Aubameyang auch in Berlin nicht dabei

BVB-Stürmer Aubameyang auch in Berlin nicht dabei

May und Macron vereinbaren schärferen Grenzschutz

May und Macron vereinbaren schärferen Grenzschutz

Apple holt nach Steuerreform Milliarden-Geldberg in die USA

Apple holt nach Steuerreform Milliarden-Geldberg in die USA

Vor dem „GroKo“-Votum: SPD befürchtet das Schlimmste

Vor dem „GroKo“-Votum: SPD befürchtet das Schlimmste

Sturmtief „Friederike“: Sechs Menschen kommen ums Leben

Sturmtief „Friederike“: Sechs Menschen kommen ums Leben

UN-Chef will neue Untersuchungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien

UN-Chef will neue Untersuchungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien

Kommentare