Werkfeuerwehr im Einsatz

BASF: Große Menge Ammoniak ausgetreten

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Aus einem Sicherheitsventil in der BASF tritt am Dienstag Ammoniak aus. (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Gegen 23 Uhr kommt es am Dienstag im Werksteil Süd des Chemieriesen zu einem Produktaustritt – die Werksfeuerwehr ist mit einem Turbolöscher im Einsatz.

Aus bisher ungeklärter Ursache kommt es in einem Betrieb innerhalb der BASF zu einem Überdruck, in dessen Folge an einem Sicherheitsventil eine größere Menge Ammoniak austritt.

Das chemische Grundprodukt ist ein entzündbares Gas, ist beim Einatmen giftig und verursacht bei Kontakt schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. 

Die Werkfeuerwehr rückt mit einem Turbolöscher an und schlägt das austretende Kältemittel mit Wasser nieder. Das eingesetzte Wasser wird von den Einsatzkräften eingefangen.

Vier Mitarbeiter klagen über Augen- oder Rachenreizungen und müssen zur BASF-Ambulanz. Die Umweltmesswagen des Unternehmens sind innerhalb und außerhalb des Werksgeländes im Einsatz. Im Nahbereich des Betriebs ist durch den Vorfall ein typischer Ammoniak-Geruch wahrnehmbar.

Außerhalb des Werksgeländes werden glücklicherweise keine erhöhten Messwerte festgestellt.

BASF/kab

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