Gemeinsamer Umzug

Laster und Busse sollen Fastnachtszug schützen!

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Fastnachtsumzug unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen (Archivbild).

Ludwigshafen - Noch etwas mehr als eine Woche, dann ziehen wieder die Narren durch die beim gemeinsamen Fastnachtsumzug durch die Innenstadt – unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen:

Der gemeinsame Fastnachtsumzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim findet in diesem Jahr unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. 

Wie ein Sprecher des Veranstalters am Donnerstag (1. Februar) sagte, sollen erstmals an großen Kreuzungen die Zufahrten zur Zugstrecke mit Lastwagen und Bussen abgesperrt werden.

Zusätzlich werden am Fastnachtssonntag (11. Februar) entlang der Route weit mehr als 800 Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und Helfer im Einsatz

Die Narren sollen sich sicher fühlen, das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben an diesem Tag“, begründete der Geschäftsführer der zuständigen Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft (Lukom), Michael Cordier, die Entscheidung. Wie viel die Sicherheitsmaßnahmen insgesamt kosten, teilte die Lukom auch auf Nachfrage nicht mit. Die Kosten seien gegenüber den Vorjahren jedoch deutlich gestiegen, sagte Cordier. 

Die 66. Ausgabe des Fastnachtszuges steht unter dem Motto „Närrische Route 66: Wir tun es allen kund - jetzt geht's erst richtig rund“. Ab 13.11 Uhr ziehen rund 3.500 Narren in 99 Zugnummern durch die Straßen. Erwartet werden zwischen 150.000 und 200.000 Besucher. 

Der Fastnachtszug zeigt, zu welcher großartigen Leistung die Karnevalvereine trotz knapper Finanzen in der Lage sind“, sagte Cordier. Der Umzug findet alle zwei Jahre statt.

Der 64. Fasnachtszug in Ludwigshafen

dpa/rmx

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