Betriebsstörung

Arbeitsunfall bei BASF – Mitarbeiter muss mit Verbrennungen ins Krankenhaus!

Arbeitsunfall bei BASF – Mitarbeiter muss mit Verbrennungen in Krankenhaus (Symbolfoto)
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Arbeitsunfall bei BASF – Mitarbeiter muss mit Verbrennungen in Krankenhaus (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Am Freitag ereignet sich ein Arbeitsunfall bei der BASF, bei dem ein Mann Verbrennungen erleidet. Er muss in ein Krankenhaus gebracht werden:

  • Arbeitsunfall bei der BASF
  • Kurzzeitige Entzündung im Werksteil Süd
  • Arbeiter erleidet Verbrennungen und muss in Klinik

Am Freitagvormittag (20. Dezember) ereignet sich bei der BASF ein Arbeitsunfall mit einem Verletzten. Wie der Chemieriese aus Ludwigshafen in einer Mitteilung berichtet, passiert der Unfall gegen 11 Uhr in einem Betrieb im Werksteil Süd der BASF. Zu diesem Zeitpunkt kommt es zu einer Betriebsstörung, die behoben werden sollte. Allerdings entzündet sich dabei kurzzeitig roter Phosphor. Das Pulver ist ein Vorprodukt für die Herstellung von Kunststoffen. 

Ludwigshafen: Arbeitsunfall bei BASF – Mitarbeiter muss mit Verbrennungen ins Krankenhaus

Bei der Entzündungsreaktion wird ein Mitarbeiter der BASF verletzt. Laut dem Unternehmen aus Ludwigshafen erleidet der Mann bei dem Unfall Verbrennungen. Nachdem ein Notarzt der BASF die medizinische Erstversorgung übernommen hat, wird der Verletzte in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine Informationen vor. Zuständige Behörden seien laut BASF benachrichtigt worden. 

Die BASF muss immer wieder über Arbeitsunfälle in ihren Werksteilen berichten. So mussten im Juni 2019 zwei externe Arbeiter sofort zum Arzt, als sie auslaufendes flüssiges Ammoniak eingeatmet hatten. 2018 ereigneten sich mindestens fünf Arbeitsunfälle bei der BASF, einer endete sogar tödlich. Ende Januar 2020 kommt es schon wieder zu Störungen im Betriebsablauf bei der BASF: Mitten in der Nacht sind plötzlich laute Knallgeräusche in Ludwigshafen, Frankenthal und Mannheim zu hören. Erste Hinweise deuten auf einen technischen Defekt – gab es einen Unfall beim Chemie-Riesen?

Ein Vorfall, den wohl niemand mehr vergessen wird, ist die Explosion, bei der fünf Menschen sterben und 44 Personen verletzt werden. Im September endete der Prozess gegen den Angeklagten Andrija K., der die Katastrophe verursacht haben sollte.

Weitere Meldungen zur BASF: Unternehmen verkauft Bauchemie-Geschäft an US-Finanzinvestor

Der Chemiekonzern BASF verkauft seine Bauchemie-Sparte an den US-Finanzinvestor Lone Star. Der Kaufpreis betrage 3,17 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen am Samstag (21. Dezember) in Ludwigshafen mitteilt. Die Transaktion solle im dritten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen werden, sofern die Kartellbehörden zustimmen. Die Sparte mit chemischen Spezialerzeugnissen für die Bauindustrie hat mehr als 7000 Mitarbeiter und im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro erzielt.

Außerdem: Noch in diesem Jahr werden bei der  BASF Stellen abgebaut. Vor allem Jobs in Deutschland werden wegfallen.

dpa/jol/pm

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