Umfrage

Tattoo-Verbot für Polizisten: Wie stehst Du dazu?

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Umfrage: Dürfen Polizisten tätowiert sein? (Symbolfoto)

Ludwigshafen - In Rheinland-Pfalz dürfen sich Polizisten keine Tattoos stechen, die bei kurzärmliger Bekleidung sichtbar wären. Doch ist das noch zeitgemäß? Was denkst Du darüber?

Die bisherige strenge Regel für Tattoos von Polizisten in Rheinland-Pfalz steht auf dem Prüfstand. Es wird derzeit überlegt, ob die Vorschriften etwas gelockert werden sollten. 

Denn: Nur Tattoos, die von der Kleidung bedeckt werden, sind aktuell erlaubt. Darüberhinaus dürfen sie nicht gegen die Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verstoßen und Motive, die sexuell diskriminierend, gewaltverherrlichend oder gesetzlich verboten sind, sind ebenfalls unerlaubt.

Meinungen gehen auseinander

Die Landespolizei untersucht nun die Wirkung von Tattoos und will prüfen, ob das Verbot der sichtbaren Köperbemalung noch zeitgemäß ist. „Je älter die Menschen sind und je mehr sie auf dem Land wohnen, desto kritischer sind sie Tattoos gegenüber“, so Ernst Scharbach von der Gewerkschaft der Polizei in Rheinland-Pfalz.

Selbst innerhalb der Polizei gibt es zwei Meinungen, meint Scharbach. „Einige finden, Tattoos seien nicht so schlimm, andere sagen: Wehret den Anfängen.“ Er selbst ist für ein Tattoo-Verbot, da es sonst ein Gremium geben müsse, das entscheide, welche Tattoos erlaubt seien und welche nicht. Sein Kollege Benno Langberger steht allerdings anders zu dem Thema. „Dieses absolute Verbot von Tattoos halte ich nicht mehr für zeitgemäß.“

Was denkst Du?

Die Abstimmung ist beendet.
Sollte das Tattoo-Verbot für Polizisten gelockert werden?
Nein! Tattoos, die sichtbar sind, gehören verboten.
65.07%
Ja! Das Verbot finde ich nicht mehr zeitgemäß und sollte gelockert werden.
31.34%
Ist mir egal.
3.57%

Offizieller Abschlussbericht

Die Untersuchung der Landespolizei wird noch bis Ende des Jahres andauern. Erst dann sollen belastbare Aussaugen unter anderem zu Respekt, Vertrauen und Bedrohungspotenzial gemacht werden können. 

Übrigens: Zuletzt hatte die Polizei in Baden-Württemberg ihre Vorgaben für Tätowierungen gelockert. Künftig sind dort auch „dezente" Tattoos an Stellen erlaubt, die nicht von der Uniform verdeckt werden.

dpa/jol

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