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Ludwigshafen: Fast zwei Jahre nach Urteil – Prozess wegen Totschlags beginnt erneut

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Von: Robin Eichelsheimer

Mit einem Messer soll eine Frau ihren Lebensgefährten in Ludwigshafen getötet haben. Dafür steht sie bald vor Gericht. (Symbolfoto)
Mit einem Messer soll eine Frau ihren Lebensgefährten in Ludwigshafen getötet haben. Dafür steht sie bald vor Gericht. (Symbolfoto) © dpa/picture alliance

Ludwigshafen - Vor zwei Jahren tötet eine Frau ihren Lebensgefährten und wird verurteilt. Nun muss der Prozess erneut geführt werden. Aus diesem Grund:

Update vom 25. Februar 2021: Eine 49-Jährige tötete März 2019 im Streit ihren 43-jährigen Lebensgefährten. Mit einem Küchenmesser stach sie dem Mann in den Oberschenkel, woraufhin er verblutete. Mitte November desselben Jahres wurde die Frau wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie wegen Beleidigung und falscher Verdächtigung zu einer Strafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Doch der Bundesgerichtshof bemängelt die Strafzumessung in dem Urteil. Das Ergebnis: Das Urteil wird aufgehoben und der Fall muss erneut vor dem Landgericht Frankenthal verhandelt werden. Dafür beginnt am 2. März der neue Prozess gegen die 49-Jährige.

Mann verblutet nach Stich in den Oberschenkel – Urteil gegen Lebensgefährtin gefallen!

Update vom 12. November: Sie stach ihrem Freund mit einem Küchenmesser ins Bein – er verblutete an seinen schweren Verletzungen. Jetzt wurde eine Frau aus Ludwigshafen vor dem Landgericht Frankenthal zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Das Landgericht habe die aus Polen stammende Angeklagte wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie wegen Beleidigung und falscher Verdächtigung verurteilt, teilt ein Justizsprecher am Dienstag mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Tat von Ende März in Ludwigshafen ging ein Streit zwischen der 49-jährigen Frau und ihrem 43-jährigen Lebensgefährten voraus. Die Angeklagte stach dem Mann der Staatsanwaltschaft zufolge mit „größtmöglicher Kraft“ in den rechten Oberschenkel. Das rund 20 Zentimeter lange Messer habe die Oberschenkelarterie durchtrennt, woraufhin der Mann verblutet sei. Die Täterin soll zudem im November 2018 bei einer Verkehrskontrolle in Ludwigshafen einen Polizisten beleidigt haben. Im Anschluss soll sie ihren Mitfahrer zu einer Aussage angestiftet haben, dass der Beamte sie beleidigt habe. 

In der Gemeinde Billigheim ereignet sich in der Dienstagnacht ein grausamer Vorfall: Ein Ehemann tötet seine schwerkranke Frau (†82). Die Kripo übernimmt die Ermittlungen.

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Ludwigshafen: Frau tötet Freund mit Messer – nun steht sie vor Gericht

Update vom 4. September: Weil eine damals 48-Jährige ihren Lebensgefährten getötet haben soll, muss sie sich ab Montag (23. September) vor dem Landgericht Frankenthal verantworten. Die Frau soll nach einem Streit am 31. März in Ludwigshafen ein Küchenmesser genommen und damit auf den 43-Jährigen eingestochen haben. Dabei trifft sie auch den Oberschenkel und durchtrennt mehrere Gefäße. Daraufhin stirbt der Mann an Blutverlust. Seit der Tat in Ludwigshafen sitzt sie wegen Totschlags im Gefängnis. An sieben Prozesstagen sollen 24 Zeugen und drei Sachverständige zu dem Drama in Ludwigshafen aussagen. 

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Zu dem schwerwiegenden Vorwurf des Totschlags kommt noch ein weiterer Fall hinzu. Die mittlerweile 49-Jährige soll bereits im November 2018 bei einer Verkehrskontrolle in Ludwigshafen einen Polizisten beleidigt haben. Danach soll sie Mitfahrer angestiftet haben, für sie auszusagen und anzugeben, dass die Beamten sie beleidigt hätten.

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Ludwigshafen: Frau sticht auf Freund ein – er stirbt an Blutverlust

Am Sonntagmorgen (31. März) dringen gegen 6:30 Uhr laute Hilfeschreie aus einer Wohnung in Ludwigshafen – mehrere besorgte Anwohner verständigen umgehend die Polizei, doch für einen 43-jährigen Mann kommt jede Hilfe zu spät. 

Update vom 2. April: Neue Details zu dem tödlichen Beziehungsstreit in Ludwigshafen: Der getötete 43-Jährige wurde am 1. April obduziert. Nach der Messerattacke durch seine Freundin ist der Mann aufgrund des hohen Blutverlustes gestorben – er erlitt einen Durchstich am rechten Oberschenkel, bei dem mehrere Gefäße durchtrennt wurden. Ob die 48-jährige Frau bei dem Drama in Ludwigshafen betrunken war oder unter Drogeneinfluss stand, wird derzeit noch ausgewertet. 

In Ludwigshafen beschäftigt aktuell ein schrecklicher Fall die Ermittler: Im November finden Beamte in einer Wohnung in der Kurfürstenstraße die Leiche eines 42-jährigen Mannes – die Polizei hat einen dunklen Verdacht und wendet sich nun an die Öffentlichkeit.

Ludwigshafen: Streit endet tödlich – Frau (48) ersticht 43-jährigen Freund

Wie bislang bekannt ist, soll es am frühen Morgen zu einem heftigen Streit zwischen dem Paar aus Ludwigshafen gekommen sein. Plötzlich bewaffnet sich die 48-jährige Partnerin mit einem Messer, sticht auf ihren 43-jährigen Lebensgefährten ein und tötet ihn.

Die hinzugeeilten Polizisten aus Ludwigshafen nehmen die 48-Jährige kurz nach der Tat widerstandslos fest. Die Frau wird anschließend einem Haftrichter vorgeführt, der erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Haftbefehl wegen Totschlags

Am Landgericht Mannheim beginnen demnächst zwei Prozesse. Bei einem sind drei Teenager angeklagt, die mit einem Messer auf einen Mann eingestochen haben sollen. Bei dem anderen muss sich ein Wohnsitzloser dafür verantworten, dass er mit einem Beil auf einen Mann eingeschlagen haben soll

Mannheim: Bluttat in den Quadraten

Im Juni 2019 kommt es im U-Quadrat zu einem brutalen Verbrechen. Ein 22-Jähriger soll einen schlafenden Bekannten kaltblütig abgestochen haben. Glücklicherweise kann das Opfer noch aus der Wohnung fliehen und kann durch eine Notoperation gerettet werden. Im Februar 2020 verhandelt das Landgericht Mannheim den Fall – die Staatsanwaltschaft klagt den jungen Mann wegen versuchten Mordes an.

pol/rob

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