Überholt oder sinnvoll?

Tattoo-Verbot für Polizisten: DAS denken unsere Leser

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Das Tattoo-Verbot für Polizisten in Rheinland-Pfalz befindet sich derzeit auf dem Prüfstand. (Symbolbild)

Ludwigshafen - In Rheinland-Pfalz dürfen Polizisten keine sichbaren Tattoos haben. Ist das noch zeitgemäß? Das denken unsere Leser über das Tattoo-Verbot:

Die bisherige strenge Regel für Tattoos von Polizisten in Rheinland-Pfalz steht auf dem Prüfstand. Es wird derzeit überlegt, ob die Vorschriften etwas gelockert werden sollten.

Unsere Leser sind für das Tattoo-Verbot für Polizisten. Rund 65 Prozent sagen, dass Tattoos, die sichtbar sind, weiterhin verboten werden sollen.

Gerade einmal 31 Prozent finden das Verbot überholt und nicht mehr zeitgemäß - sind also für eine Lockerung der Vorschriften.

Knapp vier Prozent ist es egal, ob Polizisten sichbare oder unsichtbare Tattoos tragen.

Die Abstimmung ist beendet.
Sollte das Tattoo-Verbot für Polizisten gelockert werden?
Nein! Tattoos, die sichtbar sind, gehören verboten.
65.07%
Ja! Das Verbot finde ich nicht mehr zeitgemäß und sollte gelockert werden.
31.34%
Ist mir egal.
3.57%

Aktuell sind nur Tattoos, die von der Kleidung bedeckt werden, erlaubt. Darüberhinaus dürfen sie nicht gegen die Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verstoßen. Auch Motive, die sexuell diskriminierend, gewaltverherrlichend oder gesetzlich verboten sind, sind ebenfalls unerlaubt.

Erst Ende Januar wird entschieden, ob das Verbot gelockert wird, oder nicht. 

Übrigens: Zuletzt hatte die Polizei in Baden-Württemberg ihre Vorgaben für Tätowierungen gelockert. Künftig sind dort auch „dezente" Tattoos an Stellen erlaubt, die nicht von der Uniform verdeckt werden.

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