Zwei Mehrfamilienhäuser überprüft 

Polizeieinsatz in Schützenstraße: Keine Schüsse – sondern Böller!

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Große Aufregung am Dienstagabend in der Schützenstraße. 

Ludwigshafen-Süd - Ausnahmezustand am Dienstagabend zwischen 17 und 19:30 Uhr in der Schützenstraße! Was hinter dem Großeinsatz steckt:  

Anwohner rufen am Dienstagabend die Polizei: Sie haben mehrere Schüsse in der Schützenstraße gehört! Die Polizei kann erst nicht ausmachen, woher der Lärm gekommen ist. Die Einsatzkräfte müssen die Umgebung absperren. Davon betroffen ist auch eine Straßenbahnlinie. 

Da die Lage zu Beginn unklar ist, legen die Polizeibeamten spezielle Schutzausstattung an.

Während der Befragung von Zeugen werden weitere Knallkörper gezündet. Wegen der dichten Bebauung können die Beamten den genauen Ort, an denen die Knallkörper gezündet wurden, nicht bestimmen.

Ein Bezug zu einem parallel laufenden Spiel der Fußball-WM wird zu diesem Zeitpunkt immer wahrscheinlicher.

Um eine Gefahrenlage beziehungsweise Straftaten jedoch gänzlich ausschließen zu können, überprüfen Einsatzkräfte zwei Mehrfamilienhäuser. Es ergeben sich jedoch keine Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten. 

Die Polizei geht davon aus, dass möglicherweise ein überschwänglicher Fußballfan die Knallkörper gezündet hat.

Im Einsatz sind knapp zwei Dutzend Polizeikräfte der Polizeidirektion Ludwigshafen. Viele Anwohner vermuteten, dass ein Polizist bei dem Einsatz durch Schüsse verletzt wurde. Sie sahen wie er verletzt weggetragen wurde. 

Der 26-jährige Beamter hatte sich jedoch selbstverschuldet am Knie verletzt und musste zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ende gut alles gut! 

pol/kp

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