Katastrophe in Ludwigshafen

Großbrand auf Parkinsel! 5 Jahre nach Flammen-Inferno

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Bei einem Brand auf der Parkinsel ist eine kilometerhohe Säule zu sehen. (Archivfoto)

Ludwigshafen-Süd - Am 22. Juni 2013 steht eine gewaltige Rauchwolke über der Stadt. Überall in der Region sieht man die schwarze Säule. Auch fünf Jahre später sind die Bilder der Katastrophe noch immer präsent.

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, als am 22. Juni 2013 ein Großbrand in der Lagerhalle einer Spedition ausbricht. Eine kilometerhohe Rauchsäule bildet sich über dem Gelände auf der Parkinsel – die Säule ist überall in der Metropolregion sichtbar. Die Polizei bittet die Bürger über Lautsprecher, die Fenster geschlossen zu halten und in ihren Wohnungen zu bleiben. 

Zwei Jahre her: Das Inferno auf der Parkinsel

Ein Ascheregen legt sich über Ludwigshafen und Umgebung, ein beißender Gestank liegt in der Luft. So schnell wird diesen Tag wohl niemand vergessen. Zumindest das Bild der Rauchsäule wird jeder auch fünf Jahre nach dem Brand-Inferno noch vor Augen haben. 

Was war passiert?

Gegen 12:54 Uhr bricht in einer 200 Meter langen Lagerhalle einer Spedition ein Brand aus. Darin lagern 4.800 Tonnen Styroporgranulat der BASF. Mehr als 16 Stunden kämpfen die Feuerwehrleute vor Ort gegen die Flammen. Die 800 Grad heiße Gluthitze beschädigt Fenster, Türen und Fassaden in der Nachbarschaft. 

2.300 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen, das benachbarte Filmfestival wird abgebrochen. Der gesamte Schaden beträgt etwa 20 Millionen Euro. Die Brandursache war ein technischer Defekt an einer Solaranlage auf dem Dach.

Mehrere Jahre lang ist unklar, was mit dem Gelände passieren wird. Erst nach vier Jahren, am 26. Juni 2017 fällt eine Entscheidung – die Pfalzwerke bauen dort einen Bürokomplex

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dh

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