Blindgänger unschädlich gemacht

Mission geglückt! Bombe auf BASF-Gelände erfolgreich entschärft

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Sandpyramide bei BASF

Ludwigshafen-Süd - Am Samstag (28. Juli) entschärfen Spezialisten eine ursprünglich 500 Kilogramm schwerer Fliegerbombe, die im Juni auf dem BASF-Gelände gefunden wurde. Wie der Blindgänger unschädlich gemacht wurde:

Dieser Einsatz verlief zum Glück nach Plan!

Am Samstagvormittag entschärfen mehrere Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes erfolgreich eine auf dem BASF-Gelände gefundene US-Fliegerbombe.

Der Blindgänger wurde in einer speziellen Pyramide aus Sand unschädlich gemacht – laut BASF seien die Arbeiten nach rund einer Stunde erfolgreich abgeschlossen worden.

Nach Angaben des Räumdienstes waren von dem Sprengkörper - eine ursprünglich 500 Kilo schwere Fliegerbombe inklusive Zünder - etwa 60 Prozent erhalten. Während der Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes im Süden des Areals wurden in einem Umkreis von 300 Metern Straßen gesperrt. Auch bei der Rheinschifffahrt kam es dem Unternehmen zufolge zu Einschränkungen.

Eine Evakuierung oder Unterbrechung der Produktion sei nicht erforderlich gewesen, hieß es. 

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Am 26. Juni entdecken Arbeiter bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände der BASF im Werkteil Süd den Sprengkörper. Weil zunächst die Sicherheitspyramide mit einer Kantenlänge von 25 Metern und einer Höhe von 6,50 Metern gebaut werden musste, konnte er erst jetzt entschärft werden. Der Sand kann sowohl die Druckwelle als auch den Splitterflug nach einer möglichen Detonation eindämmen.

dpa/rob

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