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Insbesondere Brücken und Bahnunterführungen werden in Ludwigshafen zu ‚Opfern‘ der ‚Wildpinkler‘ (Symbolfoto).

Verwarnungsgelder und neue Strategien

Hosen runter: Städte wehren sich gegen ‚Wildpinkler‘

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Ludwigshafen - Ein feuchter Fleck an der Fassade, beißender Geruch in der Luft – wo ‚Wildpinkler‘ ihr ‚Werk‘ hinterlassen haben, beginnt der Ärger für Anwohner und Hausbesitzer...

Wenn sowas mal in der Wand ist, geht das so schnell nicht mehr raus“, erklärt eine Sprecherin des Ordnungsdezernates in Mainz. Die Harnsäue greift die Oberfläche an – im wahrsten Sinne des Wortes ätzend!

Dagegen wollen einige Städte nun jedoch gezielt vorgehen!

In Mainz soll Gleiches mit Gleichem vergolten werden: Das Rathaus soll mit einem Speziallack präpariert werden, der so wasserabweisend ist, dass der Urin direkt wieder zurückspritzt. 

Und tatsächlich kann man sich auch in Ludwigshafen vorstellen, auf solche Mittel zurückzugreifen. Vor allem vor allem Bahnunterführungen und die Bereiche rund um Brücken sind das Ziel von Menschen mit unbezähmbaren Harndrang. So groß, dass der Lack sofort auf der Bestellliste landet, ist das Problem jedoch scheinbar noch nicht – schließlich soll 2018 auch die Hochstraße Nord abgerissen werden. Dann ist ein potentielles Ziel ohnehin verschwinden. 

Wer in Ludwigshafen vom Kommunalen Vollzugsdienst erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von 40 Euro rechnen. In den rheinland-pfälzischen Großstädten kann das öffentliche Wasserlassen übrigens bis zu 180 Euro kosten. 

>>> Am Berliner Platz: ‚Wildpinkler‘ löst Schlägerei aus

dpa/mk

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