Zwei verschiedene Touren

Nach Beitrag von ‚Extra3‘: Stadttour zeigt hässlichste Orte von LU

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Eine neue Führung zeigt die hässlichsten Orte in Ludwigshafen. (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Im April wird Ludwigshafen von ‚Extra3‘ zur hässlichsten Stadt Deutschlands gewählt. Das Kulturzentrum ‚dasHaus‘ reagiert augenzwinkernd – und bietet eine Führung der etwas anderen Art an...

Die Aufregung unter Ludwigshafenern war groß, als die Chemie-Stadt im April 2017 in der NDR-Sendung ‚Extra3‘ zur ‚hässlichsten Stadt Deutschlands‘ gekürt wurde. 

Als LUDWIGSHAFEN24 darüber berichtet, wollen etliche User dieser ‚Ehrung‘ entgegenwirken, schicken zahlreiche Fotos von Parks, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, die das Gegenteil beweisen sollen.

Einen anderen, augenzwinkernden Ansatz wählen nun das Kulturbüro Ludwigshafen und Helmut van der Buchholz. Der Städtebauer, Bildhauer und Architekt wird beauftragt, eine spezielle Stadtführung zu erstellen – eine Reise zu den hässlichsten Orten in LU. Diese bietet er am  Donnerstag (14. Juni) ab 18 Uhr für Fussgänger an. 

Die Route startet um 18 Uhr am Danzinger Platz und geht etwa zwei Stunden. Zwei Wochen später am Donnerstag (28. Juni) wird es eine Führung für Radfahrer geben, diese startet um 19 Uhr am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz. Eine Anmeldung ist nicht nötig, kann aber unter helmut@helmutvan.de durchgeführt werden.

LUDWIGSHAFEN24 interviewt den Führer Helmut van der Buchholz 

Welche Orte werden bei der Tour gezeigt?

Wenn ich das alles jetzt sage, ist ja der Witz weg. Bei der Fußgängerführung kann ich einiges um die ehemalige Haltestelle Danziger Platz empfehlen (gestartet wird aber am ehemaligen Brunnen) sowie ein paar Passagen im Stadtteil Mitte, bei der Fahrradführung sind meine Lieblinge die Haltestelle Heinrich-Pesch-Haus sowie das Umfeld des Integra-Projektes im Hemshof – und natürlich das Loch am Berliner Platz.
Wie haben Sie die Tour erstellt?

Wenn man mit dem Fahrrad durch die Stadt fährt, entdeckt man deutlich mehr als mit dem Auto. Außerdem wohne ich seit 1960 in der Stadt, da kennt man die ganz gut

Wie kamen Sie auf die Idee zur Führung?

Die Idee ist gar nicht von mit. Das Kulturbüro Ludwigshafen hat mich angesprochen, weil ich Führungen zur Kunst im öffentlichen Raum mache, ob ich mir auch sowas vorstellen kann. Und das kann ich.“

Wie ist das Feedback bisher zu der Idee?

Offiziell ist das ja erst seit kurzer Zeit. Die meisten finden das eine gute Idee und natürlich gibt es die Lästerzungen, die meinen, da muss man ja die ganze Stadt zeigen. Aber ich denke, das Prinzip geht auch für andere Städte.

Wir sind auf jeden Fall gespannt darauf, welche besonderen Plätze er sich ausgesucht hat und sehen uns das mal für Dich an!

dh

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