Von Hauptbahnhof Ludwigshafen

Ans Netz gegangen! S-Bahn fährt ab sofort ins BASF-Werk

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Ludwigshafen: BASF-Werk an S-Bahn Netz angeschlossen

Ludwigshafen - Pünktlich mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember startet die S-Bahn ins BASF-Werk. Alles, was Du über die neue Verbindung wissen musst:

Ein Aufatmen der Erleichterung gibt es jetzt für alle Pendler von Mannheim in die BASF: die neue S-Bahn-Verbindung ins BASF-Werk Ludwigshafen läuft! 

Dafür haben Techniker zwölf Monate lang die insgesamt sechs Kilometer zwischen dem Hauptbahnhof Ludwigshafen und der Haltestelle BASF-Nord komplett elektrifiziert. Allein für das vier Kilometer lange Teilstück auf dem BASF-Werksgelände werden 68 Oberleitungsmasten aufgestellt. Zeitgleich sind die drei BASF-Haltepunkte Süd, Mitte und Nord S-Bahn-gerecht und zum Teil barrierefrei umgebaut.

Der Anschluss der BASF an das Streckennetz der S-Bahn Rhein-Neckar steigert die Attraktivität für Pendler und leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität“, sagt Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz.

Die alten Dieseltriebwagen auf der Strecke haben nun ausgedient. Jetzt können dort auch S-Bahnen fahren. Die Vorteile: Sie fahren emmissionsfrei, leise, viel schneller und bieten größeren Komfort! 

Inzwischen kannst Du schon in 11 Minuten vom Ludwigshafener Hauptbahnhof in die BASF Nord fahren! Insgesamt fahren zu Stoßzeiten morgens und abends je 12 Züge, die das Werksgelände anfahren oder verlassen.

In Richtung Germersheim und Kaiserslautern gibt es dabei Direktverbindungen, sowie Fahrten mit Umstieg in Ludwigshafen Hauptbahnhof. Auch stündlich pendeln Züge nun in diesem Bereich.

>>> Fahrplan der S-Bahn vom und zum BASF-Werk

„Unsere Mitarbeiter und Vertragspartner profitieren von dieser Maßnahme und können auch künftig mit dem Zug das BASF-Werksgelände erreichen“, erklärt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Standortleiter.

Das hat sich die BASF einiges kosten lassen: Die Baukosten für den BASF-Abschnitt liegen bei rund 29 Millionen Euro. Der Bund übernimmt 60 Prozent und das Land Rheinland-Pfalz 25 Prozent der als förderfähig anerkannten Kosten. 15 Prozent der Kosten sowie die Kosten für die Planung trägt BASF. 

Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar, und Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, loben die gute Zusammenarbeit aller Partner:

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt gemeinsam und im Zeitplan auf die Schiene bringen konnten."

Bisher sind 1300 Mitarbeiter der BASF auf der Strecke unterwegs. Doch das wird es in Zukunft nicht gewesen sein: Mit dem kommenden Abriss der Hochstraße wird sich die Zahl sicher stark erhöhen.

basf/kpo

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