Vom Sorgenkind zum Musterschüler

Weil er fleißig ist: Sechsjähriger verschwindet spurlos – dann folgt die Überraschung!

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Ein echtes „Alphatier“: Wie ein 6-jähriger seinen Vater erst sorgt und dann freudig überrascht. (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Für große Verwirrung sorgt am Dienstag der Fleiß eines 6-jährigen Jungen. Er verschwindet spurlos - die Polizei wird alarmiert. Kurz darauf taucht er auf, wo ihn niemand vermutet hätte.

Wenn ein kleiner Junge zum „Alphatier“ wird.

Die „Generation Y“ (zwischen den frühen 1980ern und frühen 2000ern Geborene) ist mittlerweile volljährig und im besten Fall auch berufstätig. Das große Manko ihrer Blütezeit: Die Datenkrake der Digitalisierung hält sie eng umschlungen. 

Auch die „Generation Z“ (1995 bis 2010 Geborene) ist davon betroffen - vermutlich sogar in weitaus größerem Ausmaß. Was daran wichtig ist? Ganz einfach die Tatsache, dass am Dienstag (13. November) ein Mitglied der aktuellen Generation, von Zukunftsforscher und Demograf Mark McCrindle als „Generation A“ bezeichnet , macht, was es will. 

Das A steht für „Alpha“, Unabhängigkeit und Eigensinn

Es ist nämlich ein 6-Jähriger, der ohne Absprache mit Lehrern oder Eltern freiwillig an der Hausaufgaben-Betreuung teilnimmt. Dabei ist er nicht mal als Teilnehmer angemeldet. Nachdem die Schulleitung den Jungen wegen dessen großen Ehrgeizes nicht auffinden kann, informiert sie den Vater. 

Der wendet sich besorgt an die Polizei und geht dann auch selbst auf die Suche nach seinem Sprössling. Schon kurze Zeit später wird der lernwillige Junge wohlbehalten und vergnügt in der Hausaufgabenbetreuung angetroffen. 

Dafür gibt es eine glatte Eins. Oder doch ein A? 

pol/chh

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