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Ludwigshafen: Randalierer (27) rastet aus – Polizisten beleidigt, bespuckt und angehustet

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Von: Peter Kiefer

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Ein Polizeibeamter demonstriert einen Schuss mit einem Distanzelektroimpulsgerät (DEIG oder auch Taser). Das Gerät sendet nach Abschuss zweier Elektroden Stromimpulse ab.
Ein Polizeibeamter demonstriert einen Schuss mit einem Distanzelektroimpulsgerät (DEIG oder auch Taser). (Symbolfoto) © Rolf Vennenbernd/picture alliance/dpa

Ludwigshafen – Ein 27-Jähriger randaliert in einem Linienbus und greift den Fahrer an. Doch als die Polizei anrückt, flippt der Mann erst so richtig aus:

Mit einem unbelehrbaren Fahrgast hat es die Polizei am Sonntagmittag (17. Oktober) gegen 12:50 Uhr in der Maudacher Straße in Ludwigshafen zu tun bekommen. Weil sich der 27-Jährige im Bus aggressiv verhalten und Bier verschüttet hat, ist er vom Busfahrer des Fahrzeugs verwiesen worden. Daraufhin hat er den Busfahrer tätlich angegriffen. Die alarmierten Polizisten haben den Angreifer schließlich in der Nähe des Tatorts entdeckt. Da er sich auch gegenüber den Beamten weiterhin aggressiv verhalten hat, sollte er gefesselt werden. Doch dagegen hat sich der Randalierer heftig gewehrt und die Polizisten mehrfach beleidigt, wie das zuständige Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilt.

Logische Konsequenz: Schließlich ist der 27-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht worden. Auf dem Weg dorthin hat er immer wieder demonstrativ die Polizeibeamten angehustet. Gegen die Entnahme einer Blutprobe hat sich der Beschuldigte ebenfalls zur Wehr gesetzt. Erst nach Fixierung durch mehrere Beamte und Androhung des Einsatzes eines Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) konnte die Blutprobe von einer Ärztin entnommen werden. Der 27-Jährige beleidigte hierauf die Beamten erneut mehrfach und spuckte einem Beamten in das Gesicht. Ein Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt.

StadtLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche77,55 km²
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

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Ludwigshafen: Bei Gewalt und Widerstand drohen Tätern bis zu 3 Jahre Knast

Immer wieder werden Polizisten zum Opfer von Gewalt. Die Taten reichen von Beleidigungen, über Drohungen, anspucken bis hin zu körperlichen Angriffen. Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung betont, fährt sie eine Null-Toleranz-Strategie in puncto Gewalt. Es werde keinerlei Gewalt geduldet – weder gegen Bürgerinnen und Bürger noch gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Jegliche Gewaltanwendung werde strafrechtlich verfolgt! Bei einer Widerstandshandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. (pol/pek)

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