Ursache unbekannt 

1.400 Kilogramm Harnstoff laufen aus BASF in den Rhein! 

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Die genaue Ursache für den Produktaustritt ist noch nicht bekannt. (Symbolbild) 

Ludwigshafen - Am Dienstagabend (29. Januar) laufen etwa 1.400 Kilo Harnstoff aus der BASF in den Rhein. Doch ist das für Fluss und Anwohner gefährlich? 

Am 29. Januar 2019 gelangen zwischen 20 und 22 Uhr etwa 1.400 Kilogramm Harnstoff über das Kühlwassersystem der BASF SE in Ludwigshafen in den Rhein. Die Emission sei gestoppt, teilt das Unternehmen am Mittwoch (30. Januar) mit.

Die genaue Ursache für den Produktaustritt wird derzeit ermittelt. Wer bei Harnstoff jetzt an Pipi denkt – keine Sorge! Harnstoff kommt unter anderem als Vorprodukt zur Herstellung von Holzleimen zum Einsatz. Harnstoff ist kein Gefahrstoff. Er ist als schwach wassergefährdend eingestuft und gilt als leicht biologisch abbaubar. 

Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. Die zuständigen Behörden sind informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben.

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pm/kp

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