Gaziantep

Terror in Partnerstadt: Lohse „entsetzt und tief betroffen“

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Eva Lohse (CDU)

Ludwigshafen/Gaziantep – Erneut ist die Türkei Schauplatz eines Terroranschlags, eine ausgelassene Hochzeitsfeier wird zum Horrorszenario. Auch Ludwigshafens OB bekundet ihr Mitgefühl: 

„Wir sind entsetzt und tief betroffen angesichts der schrecklichen Nachrichten und Bilder, die uns aus Gaziantep erreichen. Unschuldige Menschen, Kinder, Frauen und Männer, die einfach nur gemeinsam feiern wollten, wurden Opfer einer feigen und hinterhältigen Gewalttat.“

Nach dem Attentat in Ludwigshafens Partnerstadt Gaziantep, bei dem nach derzeitigem Stand am Samstagabend 51 Menschen ums Leben kamen und rund 70 verletzt wurden, wendet sich auch Ludwigshafens Oberbürgermeistern Dr. Eva Lohse in einem Kondolenzschreiben an ihre Kollegin Fatma Sahin, Oberbürgermeisterin von Gaziantep:

„Mit unseren Gedanken sind wir bei den Familien, die so viel Leid erfahren mussten, und den Menschen in Gaziantep."

Der Terroranschlag, bei dem auch viele Kinder und Jugendliche teilweise tödlich verletzt wurden, ist in der ganzen Welt scharf verurteilt worden. Die US-Regierung nannte die Tat barbarisch. In einem Kondolenzschreiben an Ministerpräsident Binali Yildirim drückte Bundeskanzlerin auch Angela Merkel ihr Mitgefühl und Beileid aus. Die EU-Kommission und die Nato sicherten der Regierung in Ankara am Sonntag Solidarität zu.

Vierjährige Partnerschaft

Gaziantep ist seit Mai 2012 offizielle Partnerstadt von Ludwigshafen. Im April 2009 schlossen die beiden Städte bereits einen Freundschaftsvertrag. Im Februar 2008 kamen bei einem schweren Brandunglück in Ludwigshafen neun türkische Frauen und Kinder ums Leben. Aus der großen Anteilnahme entwickelte sich dann ein starkes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit sowie Freundschaft.

sa/dpa/Stadt Ludwigshafen

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