„Verkettung unglücklicher Umstände“

BASF: So kam es zum tödlichen Arbeitsunfall

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Neue Erkenntnisse zum tödlichen Arbeitsunfall bei der BASF (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Am Mittwoch untersuchten Sachverständige und Kriminalisten die Unglücksstelle, an der Mitte Oktober ein Arbeiter tödlich verunglückte. Jetzt liegen die Ergebnisse vor:

Nach dem Betriebsunfall vom 15. Oktober, bei dem auf dem Werksgelände der BASF ein 58-jähriger Handwerker ums Leben kam (WIR BERICHTETEN), steht jetzt fest, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ habe zu dem Unfall geführt, so die Polizei. Der 58-Jährige hatte an einer Sprühtrocknungsanlage den Filter gewechselt.

Am 28. September war es aufgrund eines Netzwerkausfalls zu einer Beeinträchtigung im System gekommen, das die Stickstoffzufuhr regelt. Deswegen konnte unkontrolliert Stickstoff austreten. Dadurch kam es zur Intoxikation, durch die zum Tod des Handwerkers führte (WIR BERICHTETEN). 

Das ist das Ergebnis, zu dem Beamte der Kriminalpolizei Ludwigshafen, der Gewerbeaufsicht und Sachverständige des TÜV Rheinland gekommen sind, nachdem sie die Unglücksstelle untersucht haben. 

Derzeit ermitteln die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen, in wie weit ein Fremdverschulden in Betracht kommt.

pol/rmx

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