Grausamer Fund

Polizei findet verweste Leiche – Nachbarin unter Mordverdacht

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Beamten entdekcen in einer Wohnung in Ludwigshafen eine bereits verweste Leiche (Symbolbild). 

Ludwigshafen-Mundenheim – Dem Opfer soll mehrfach auf den Schädel geschlagen worden sein – Am Mittwoch entdecken Polizisten die Leiche der seit dem 2. März vermissten Gertrud F.

Am Mittwochvormittag wird die Polizei in ein Mehrfamilienhaus nach Ludwigshafen gerufen. Eine 55-jährige Frau soll dort wegen privater Streitigkeiten einer 29-jährigen Mitbewohnerin mit einem harten Gegenstand auf den Kopf geschlagen haben.

Als die Beamten die Wohnung der 55-Jährigen betreten, nehmen sie Verwesungsgeruch wahr. Kurz darauf entdecken sie in der Wohnung eine bereits verweste Leiche.

Die Obduktion ergibt, dass es sich bei der Toten zweifelsfrei um die seit dem 2. März vermissten Gertrud F. (66) handelt, die im selben Anwesen wohnte.

Eine eindeutige Todesursache ist nicht feststellbar. Dem Opfer wurde jedoch mehrfach auf den Schädel geschlagen. Möglicherweise ist die Frau an einer Knebelung erstickt. 

Laut Familienangehörigen hatte die 66-Jährige damals zur Vormittagszeit ihre Wohnung mit unbekanntem Ziel verlassen und ist seitdem spurlos verschwunden. Es ist davon auszugehen, dass die Leiche bereits seit mehreren Wochen in der Wohnung liegt. 

Als dringend tatverdächtig wird die 55-jährige Wohnungsinhaberin verhaftet und am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes sowie wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

>>> Mord an Nachbarin – Prozessauftakt

pol/lin

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