Warnstreiks in Ludwigshafen

Bereiche des öffentlichen Diensts lahmgelegt

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Über 1.100 Arbeitnehmer nehmen am Mittwoch (21. März) am Verdi-Warnstreik in Ludwigshafen teil.

Ludwigshafen-Mundenheim - Die Streikenden kommen aus dem öffentlichen Dienst. Am Mittwoch (21. März) protestieren sie vor dem Gelände der Technischen Werke Ludwigshafen. Was sie fordern:

Mitarbeiter von Kitas, Klinik, Abfallbetrieben, Stadtwerken sowie Stadtverwaltung oder den Sparkassen legen am Mittwoch (21. März) die Arbeit nieder und nehmen die Trillerpfeifen in den Mund. 

Vor dem Gelände der Technischen Werke Ludwigshafen versammeln sie sich beim Verdi-Warnstreik zur Kundgebung. Insgesamt sind es über 1.100 von ihnen – darunter auch circa hundert Auszubildende.

Über 1.100 Arbeitnehmer nehmen am Mittwoch (21. März) am Verdi-Warnstreik in Ludwigshafen teil.

Dort machen sie ihrem Unmut Luft. Berechtigterweise: „In den ersten beiden Runden der Tarifverhandlungen wurde uns kein Angebot gemacht“,  sagt Jürgen Knoll, Verdi-Geschäftsführer des Bezirks Pfalz. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent – mindestens aber 200 Euro mehr – für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Azubis sollen 100 Euro mehr bekommen.

Über 1.100 Arbeitnehmer nehmen am Mittwoch (21. März) am Verdi-Warnstreik in Ludwigshafen teil.

Die Auswirkungen machen sich überall in Ludwigshafen bemerkbar.

Die Kitas seien an diesem Tag in der ganzen Stadt geschlossen – ebenso die Hallenbäder, erzählt Knoll. Und auch der Müll sei an vielen Ecken stehengeblieben

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Mitte April gehen die Verhandlungen in die nächste Runde. Davor werde es weitere Streiks geben. Bei diesen würden dann auch die Krankenhaus-Mitarbeiter in einem größeren Umfang vertreten sein. „Bisher haben wir bei den Streiks die Krankenhäuser ausgelassen, da diese schon genug mit den Auswirkungen der Grippewelle zu kämpfen hatten“, so Knoll abschließend.

gs

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