Anlaufstelle für Eltern eingerichtet

SEK-Einsatz an 2 Schulen: Kinder werden in Sporthallen betreut!

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Großeinsatz wegen möglicherweise bewaffneten Jugendlichen

Ludwigshafen-Mundenheim - Ein Schock für Schüler, als die SEK am Mittwoch die Schulen wegen eines angeblichen Amok-Alarms umstellt und räumt. Das ist der aktuelle Stand:

Am Mittwoch (14. März) umstellt die Polizei zusammen mit dem SEK gegen 7:30 Uhr zwei Schulen! Der Grund: Eine Zeugin hat kurz vor Unterrichtsbeginn gemeldet, dass ein 14-Jähriger mit einer Pistole über die Straße gelaufen sei.

Wie die Ermittlungen am Nachtmittag ergeben haben, haben auch zwei Schülerinnen den bewaffneten Teenager gesehen. Sie beschreiben ihn wie folgt:

  • Zwischen 13 und 14 Jahren 
  • Braune Augen 
  • Er hat eine blaue Jacke, eine dunkle Kapuze, schwarze Turnschuhe mit orangefarbener Applikation und einen Rucksack getragen.

Daraufhin hat die Polizei mit fast 200 Einsatzkräften die Karoline-Burger-Realschule und das Heinrich-Böll-Gymnasium in der Rheingönheimer Straße geräumt. Die Schüler mussten in den Klassenzimmern warten und haben sich, wie Zeugen berichten, verbarrikadiert. Die Polizei hat Flure, Toiletten und Keller durchsucht, konnte aber keine konkrete Gefahrensituation feststellen.

Die Schüler verbarrikadieren sich in Klassenräumen.

SEK-Einsatz an 2 Schulen: „Keine konkrete Gefahrenlage“

An den beiden Schulen werden insgesamt 1.200 Kinder unterrichtet. Ein Schüler sagt LUDWIGSHAFEN24 gegenüber: Wir sind nicht panisch, da die Polizei alles abgesichert und alles unter Kontrolle hat.“

Nach dem Abschluss der Durchsuchungen werden die Schulen gegen 12:30 Uhr geräumt. Die Schüler werden professionell betreut und zunächst in einer Sporthalle untergebracht. Auch eine Anlaufstelle für Eltern ist eingerichtet.

Hinweise nimmt die Polizei unter ☎ 0621 9632773 oder per Mail an kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

jab/dpa

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