PETA fordert Hunde-Führerschein

Nach Hundebiss in Ludwigshafen: Besitzer sollen Schulbank drücken

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Am Donnerstag (1. März) beißt ein kleiner Hund eine Neunjährige. Solche Vorfälle sind klare Schuld der Halter, sagt PETA. (Symbolbild)

Ludwigshafen-Mundenheim - In der Krügerstraße wird ein kleines Mädchen (9) von dem Tier einer nachlässigen Hundebesitzerin gebissen. Jetzt meldet sich PETA zu Wort. Was sie fordern:

Ein neunjähriges Mädchen läuft am Donnerstagmittag (1. März) gegen 13:15 Uhr auf ihrem Heimweg durch die Krügerstraße, als sie einem kleinen Hund begegnet, der ihr in den Oberschenkel beißt. Seine Besitzerin kümmert sich nicht weiter um das verletzte Mädchen, sondern setzt ihren Weg fort! 

Die Neunjährige beschreibt sie als ältere Dame mit hellen, grauen Haaren und rotem Stirnband.

PETA fordert Hundeführerschein

Jetzt meldet sich PETA Deutschland zu Wort und betont: Die wahre Ursache für Beißattacken ist beim Halter zu suchen – nicht beim Tier. „Der Hund hätte gar nicht in die Nähe des Mädchens gelangen dürfen. Das Kind dann auch noch verletzt zurückzulassen, war verantwortungslos“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.

Der Verein fordert für Rheinland-Pfalz, was in Niedersachsen seit 2013 Pflicht ist: den Hundeführerschein. Um einen solchen zu erhalten, müssen Halter zunächst einen Theoriekurs absolvieren, bevor sie das Tier überhaupt bei sich aufnehmen dürfen.  

Danach drücken beide – Vierbeiner und Besitzer – in einem Praxisseminar die Schulbank. In diesem geht es um Themen, wie den richtigen Umgang und Kommunikation. 

Die Polizei sucht unter ☎0621/9632122 noch nach Zeugen des Vorfalls.   

pm/gs

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