Polizei sucht weiter nach Teenie

Einen Tag danach: So gehen Schulen mit Amok-Alarm um

Am 14. März durchsucht ein SEK-Team zwei Schulen in Ludwigshafen.

Ludwigshafen-Mundenheim - Einen Tag nach dem SEK-Einsatz an zwei Schulen, fahndet die Polizei weiter nach dem Teenie. Währenddessen muss der Schulbetrieb weitergehen:

Die Polizei sucht einen Tag nach dem Amok-Alarm an der Karoline-Burger-Realschule und dem Heinrich-Böll-Gymnasium weiterhin nach einem bewaffneten Jugendlichen. Dieser sei, laut Zeugen, mit einer Pistole unterwegs gewesen. Daraufhin werden die beiden Schulen vom SEK durchsucht, vom Täter ist aber weit und breit keine Spur. Währenddessen verbarrikadieren sich Schüler und Lehrer in Klassenzimmern. 

Die Schüler schieben Stühle und Tische vor die Türen.

Doch am nächsten Tag muss der Schulbetrieb weitergehen. LUDWIGSHAFEN24 hat mit den Schulleitern gesprochen.

Auf Anfrage bestätigen Sprecher beider Schulen, dass der Unterricht heute normal weitergeht. Klaus Hartmann, Rektor der Heinrich-Böll-Schule, sagt, dass er am Donnerstagmorgen selbst mit den Klassen gesprochen und sich nach dem Zustand der Kinder erkundigt habe. 

Laut dem Rektor hätten die Schüler den Vorfall gut verkraftet, was vor allem an der guten Betreuung während des Vorfalls läge. In seiner eigenen Klasse habe er allerdings geplante Klassenarbeiten mit Zustimmung der Schüler verschoben.

SEK-Einsatz an 2 Schulen: „Keine konkrete Gefahrenlage“

So wird er beschrieben

  • Zwischen 13 und 14 Jahren alt
  • Braune Augen
  • Er hat eine blaue Jacke, eine dunkle Kapuze, schwarze Turnschuhe mit orangefarbener Applikation und einen Rucksack getragen.

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Hinweise nimmt die Polizei unter ☎ 0621 9632773 oder per Mail an kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

dh/dpa

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