An Ludwigshafener Messplatz

Versuchte Brandstiftung an geplanter Flüchtlingsunterkunft!

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Eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei beschäftigt sich mit dem Angriff auf die geplante Flüchtlingsunterkunft.

Ludwigshafen-Mitte - Ein Fenster ist zerbrochen, der Kunststoff verschmort – offenbar haben Unbekannte versucht, die geplante Flüchtlingsunterkunft am Messplatz in Brand zu setzen. 

Am Donnerstagmorgen, gegen 8 Uhr, stellt ein städtischer Angestellter eine Beschädigung an einem Fertigbauelement der geplanten Flüchtlingsunterkunft auf dem Messplatz in Ludwigshafen fest. Eine Glasscheibe ist zerbrochen, der Kunststoff verschmort

Versuchte Brandstiftung an Flüchtlingsnotunterkunft

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aufgrund der aufgefundenen Spuren davon aus, dass Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag einen brennenden Gegenstand gegen das Fenster geworfen haben. Der Brennstoff war glücklicherweise selbstständig erloschen. 

Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Eva Lohse äußert sich am Donnerstagnachmittag zu dem Vorfall: „Wir möchten zum Ausdruck bringen, dass wir jegliche Art von Gewalt in in diesem Zusammenhang verurteilen.

Die Kriminaldirektion hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die sich mit dem Vorfall beschäftigt. Nach den ersten Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. 

Die Polizei wird jetzt die Schutzmaßnahmen an der zukünftigen Flüchtlingsnotunterkunft verstärken – obwohl noch gar keine Menschen dort untergebracht sind. Vorsichtshalber wurde deshalb auch bereits jetzt – und nicht wie geplant erst in einer Woche – ein Zaun um die Flüchtlingsunterkunft herum angebracht. 

Der Sachschaden wird auf 2.000 Euro geschätzt, es wurde lediglich ein Fenster inklusive des Rahmens beschädigt. 

Bürgermeister Wolfgang van Vliet betont, dass es sich in diesem Fall um eine „sehr feige Tat“ handelt und gibt bekannt, dass die Belegung der Notunterkunft wie geplant am 2. November stattfinden wird. Dann sollen insgesamt 240 Personen in den zwei Zelten unterkommen. 

----> 30. Oktober: Erster Verdächtiger verhaftet!

pol/mk

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