Für 50 Millionen Euro

Neuer Firmensitz in City – Pfalzwerke ziehen auf ehemaliges „C&A“-Gelände

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Das ehemalige „C&A“-Gebäude in der Wredestraße: Hier wird sich künftig die Pfalzwerke AG niederlassen.

Ludwigshafen-Mitte - In den vergangenen Monaten und Jahren hat die Innenstadt vor allem in Bezug auf das Ladensterben Reden von sich gemacht. Doch nun gibt es wieder ein Stückchen Perspektive.

Der Schock saß tief, als bekannt wurde, dass die „C&A“-Filiale in der Innenstadt für immer seine Tore schließen wird – und das ausgerechnet im Januar 2018, dem 50-jährigen Jubiläum des Bekleidungs-Riesen.

Nach 50 Jahren! C&A in Wredestraße schließt

Doch nun steht fest: Es kehrt wieder Leben ein in die Wredestraße 35!

Die Pfalzwerke AG wird ihren Firmensitz von Ludwigshafen-Süd (Kurfürstenstraße) in die City verlegen. Das ehemalige „C&A“-Gebäude soll abgerissen und durch einen 26 Meter hohen Neubau ersetzt werden, in dem die rund 600 Mitarbeiter des Energieversorgers unterkommen sollen.

Kostenpunkt: Rund 50 Millionen Euro!

So soll der neue Firmensitz der Pfalzwerke AG in der Wredestraße aussehen.

Die Pfalzwerke AG will sich langfristig in der Wredestraße einmieten, die Vertragsverhandlungen mit der Pro Concept Holding AG, die die Immobilie im April 2017 gekauft hatte, sollen kurz vor dem Abschluss stehen.

In der kommenden Woche soll das Vorhaben im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens durch den Stadtrat auf den Weg gebracht werden.

Ladensterben in Walzmühle nicht zu stoppen

Das ehemalige C&A-Gebäude ist aus unserer Sicht ein hervorragender Standort für die Konzernzentrale der Pfalzwerke. Städtebaulich ist das ein hervorragende Lösung. Für den Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz und die Umgebung in der Innenstadt mit dem Berliner Platz gutes Signal für die weitere Entwicklung“, freut sich der Vorsitzende der SPD Ludwigshafen, David Schneider, über den Umzug des Pfalzwerke-Firmensitzes.

Und was passiert mit dem bisherigen Firmensitz in der Kurfürstenstraße?

Hier soll künftig Wohnraum entstehen. „Angesichts des hohen Wohnraumbedarfs ist dies ebenfalls sehr zu begrüßen,“ so Schneider abschließend.

rob

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