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13. Festival des deutschen Films: Mehr Filme, mehr Sicherheit

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Von: Jana Buch

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Das 13. Festival des deutschen Films findet vom 30. August bis zum 17. September statt. (Archivfoto)
Das 13. Festival des deutschen Films findet vom 30. August bis zum 17. September statt. (Archivfoto) © Festival des deutschen Films

Ludwigshafen-Mitte - Mehr Filme denn je, ein schärferes Sicherheitskonzept und ein neuer Termin - das 13. Festival des deutschen Films wird anders als in den Jahren zuvor:

So viele Beiträge wie noch nie werden beim diesjährigen Festival des deutschen Films auf der Parkinsel gezeigt: 71 Filme können die Besucher zwischen dem 30. August und dem 17. September sehen, wie Festivaldirektor Michael Kötz am Montag mitteilt. 

Das Festival wird mit dem Film ‚Die Anfängerin‘ von Alexandra Sell eröffnet, der auf der Parkinsel weltweit das erste Mal gezeigt werden soll. 

Der nicht dotierte Preis für Schauspielkunst geht in diesem Jahr an Martina Gedeck und Matthias Brandt. Über den mit insgesamt 50.000 Euro verbundenen ‚Filmkunstpreis‘ und den Publikumspreis wird am Ende des Festivals entschieden. 21 Filme konkurrieren um beide Preise.

Die Veranstalter erwarten neben der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zahlreiche Regisseure und Schauspieler wie Heike Makatsch und Christian Berkel.

Zum ersten Mal findet das Filmfestival Anfang September statt, denn die „unvorhersehbaren Wetterverhältnisse im Juni“ haben schon ein paar Mal für Planänderungen bei dem renommierten Kulturfestival gesorgt. 

So fand das Festival 2016 erst im Juli statt und 2013 mussten die Zelte, aufgrund der prekären Lage, in den Luitpoldhafen umziehen. 

„Wir sind jetzt in dem Zeitraum mit dem stabilsten Wetter und dem geringsten Niederschlag“, erklärt Kötz. Damit soll auch sichergestellt werden, dass viele Besucher kommen. Mit 120 000 Besuchern und Gästen im Jahr 2016 ist das Festival nach Angaben der Veranstalter in Deutschland das zweitgrößte Filmfestival nach der Berlinale

Nicht die einzige Neuerung: Nach 12 Jahren hat die beliebte Kultur-Veranstaltung mit „Festival des deutschen Films – Ludwigshafen am Rhein“ ab sofort auch einen neuen Namen.

Ungerachtet dieser Veränderungen möchte Kötz anspruchsvolle Filme zeigen, damit auch Jüngere den Zugang zu diesen nicht verliere, habe man ein Angebot für junge Erwachsene geschaffen: die ‚Spätschicht‘. Jeden Abend um 22:30 Uhr werden Filme für Mittzwanziger gezeigt.

Auch beim 36-seitigen Sicherheitskonzept wurde viel bedacht. Bei einer Großveranstaltung ginge das nicht mehr anders, sagte Kötz. Einlass werde es nur durch ein Eingangszelt geben, wo nach Bedarf kontrolliert werde. Das Konzept sieht auch vor, dass Spaziergänger und Fahrradfahrer nicht mehr einfach so das Festivalgelände passieren können, sondern einen Umweg in Kauf nehmen müssen.

jab/dpa

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