Opfer erinnert sich nicht

Brennender Mann an Berliner Platz: Ermittler tappen im Dunkeln

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Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft Frankenthal an dem Fall dran. Die Ermittler tappen im Dunkeln (Symbolfoto).

Ludwigshafen – Der Fall des brennenden Mannes am Berliner Platz Anfang März wirft Rätsel auf. Auch neun Monate nach dem schrecklichen Ereignis, weiß niemand wie es dazu kommen konnte.

Am späten Abend des 9. März geht ein Mann am Berliner Platz in Flammen auf. Seine Kleidung brennt. 

Er schreit um Hilfe, zwei mutige Frauen eilen zu ihm. Doch der Mann ist bereits schwer verletzt. Ein Krankenwagen bringt den damals 28-Jährigen in eine Fachklinik, Lebensgefahr besteht keine.

Zu diesem Zeitpunkt ist völlig unklar, was die Hintergründe des Vorfalls sind. Eine Polizeisprecherin bestätigt auf Nachfrage von LUDWIGSHAFEN24, dass es sich sowohl um ein versuchtes Tötungsdelikt, einen Suizidversuch oder Unglücksfall gehandelt haben könnte. (WIR BERICHTETEN)

Mit Hilfe eines bestimmten Zeugen, den sie Anfang April mit Phantombild suchen, wollen die Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch nichts geschieht.

Staatsanwaltschaft zuständig

Rund neun Monate später fragen wir erneut bei der Polizei nach, diese verweist auf die Staatsanwaltschaft Frankenthal. Aber auch dort gibt es keine Antworten auf unsere Fragen. 

Hubert Ströber, Pressesprecher und leitender Oberstaatsanwalt, erklärt, dass die Ermittlungen zu dem Fall immer noch nicht abgeschlossen seien. Das größte Problem: Der Geschädigte könne sich selbst nicht mehr „hinreichend“ an den Vorfall erinnern. Grundsätzlich sei er jedoch wohlauf.

Auch Hinweise von Zeugen gibt es keine, man könne noch gar keine neuen Informationen liefern, bedauert Ströber. 

sag

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