Jobcenter noch geschlossen

Nach Bombendrohung: Arbeitsagentur wieder freigegeben

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Mit Sprengstoffspürhunden sucht die Polizei sowohl Arbeitsamt als auch Jobcenter ab.

Ludwigshafen-Mitte - Am Montagmorgen gehen zwei Drohanrufe bei der Polizei ein. Dabei kündigt eine unbekannte weibliche Stimme an, dass man das Arbeitsamt und das Jobcenter in die Luft sprengen wolle!

Nach den Drohanrufen, die um 8:19 Uhr und 8:46 Uhr bei der Polizei eingehen, werden beide Gebäude in der Berliner Straße und der Kaiser-Wilhelm-Straße geräumt und mit fünf Sprengstoffspürhunden überprüft. 

„Beide Gebäude werden in Ruhe abgesucht“, sagt ein Sprecher am Mittag. 

Nach Bombendrohung: Polizei gibt Entwarnung

In der Arbeitsagentur sind nach Behördenangaben 223 Menschen beschäftigt, im Jobcenter sind es 294.

Keine verdächtigen Feststellungen

Nach der Durchsuchung der Räumlichkeiten kann Entwarnung gegeben, die Arbeitsagentur wieder freigegeben werden. Diese bleibe aber, laut einer Sprecherin der Behörde, für den Rest des Montags geschlossen. Die Durchsuchung des Jobcenters und eines dazugehörenden Gebäudes dauern noch an. Auch hier dürfte es für den Rest des Tages keinen Betrieb mehr geben.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde gegen Unbekannt eingeleitet.

pol/dpa/kab

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