„Mit Rad und Tat“

Fahrradwerkstatt: Gemeinsam für Mobilität und Integration!

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Aus alt mach neu – Ludwigshafen startet „Mit Rad und Tat“-Projekt.

Ludwigshafen - Ein tolles Projekt, das gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt. Bei der gemeinsamen Arbeit entstehen nicht nur fahrtüchtige Fahrräder, sondern auch viel Gemeinschaft.

In Ludwigshafen werden etwa vier Prozent der Asylbewerber, die nach Rheinland-Pfalz kommen aufgenommen. Da sie in unterschiedlichen Stadtteilen untergebracht werden, spielt die Mobilität eine große Rolle. Die meisten von ihnen haben jedoch weder einen Führerschein noch Fahrzeuge – Deshalb wurde das Projekt „Mit Rad und Tat“ ins Leben gerufen. 

Das Projekt

Die Stadt Ludwigshafen richtet Fahrradwerkstätten ein, in denen Bürger gemeinsam mit Asylsuchenden und anderen einkommensschwachen Menschen gebrauchte Fahrräder reparieren und wieder fahrtüchtig machen. Durch das gemeinsame Arbeiten soll gleichzeitig die sprachliche Förderung und die Integration der Asylsuchenden unterstützt werden – schließlich kommen hier unterschiedlichste Menschen zusammen. 

Zahlreiche Unterstützer

Das Projekt wurde von Andreas Vögele vom Haus der Diakonie Ludwigshafen und Hannele Jalonen, Integrationsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen konzipiert. 

Als Kooperationspartner haben sich zahlreiche Vereine, Unternehmen und Einrichtungen gefunden: Der ADFC, der Arbeitskreis Flüchtlinge Oggersheim, die BASF SE, das Café Asyl, mehrere Fahrradhändler, das Haus der Diakonie, die LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft mbH, die Polizeiinspektion Lu1, die Protestantische Kirche, „Respekt: Menschen!“, die Stadtverwaltung Ludwigshafen und die Berufsbildende Schule Technik I und II.  

Die ersten zwei Fahrradwerkstätten in Oggersheim und Mundenheim sind bereits eingerichtet. Künftig könnten auch weitere in anderen Stadtteilen entstehen. Die ersten Fahrräder wurden bereits repariert und weitergegeben. Und die Nachfrage nach Fahrrädern ist enorm. 

Integrationsdezernent Wolfgang van Vliet freut sich besonders über das Projekt und erklärt: „Das ist ein wichtiges Projekt, wie ich finde, um Vorurteile in unserer Stadtgesellschaft durch persönliche Begegnungen abzubauen und gleichzeitig sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie für Menschen in prekären Lebenssituationen zu schaffen. Genauso wichtig sind die Förderung der Mobilität und nicht zuletzt auch der sportliche Aspekt. Ich wünsche mir, dass solche Projekte auch in anderen Stadtteilen entstehen“.

Stadt Ludwigshafen/mk

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